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20.01.2008: DFB Initiative „1000 Minispielfelder“
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| Den Begriff „Mini-Spielfeld“ definieren die UEFA und der Deutsche Fußball-Bund als ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht, sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen. |
Sehr geehrte Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer des FSV Trier-Tarforst
liebe Leser dieses Berichts,
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass der FSV Trier-Tarforst vom Deutschen Fußballbund, von 5000 Bewerbern deutschlandweit und 115 Vereinen aus dem Fußballverband Rheinland, ausgewählt wurde und ein kostenloses Minispielfeld aus Kunstrasen von 20m x 13m an uns vergeben wird.
Der FSV Tarforst ist als einziger Trierer Verein aus dem Fußballkreis Trier-Saarburg, neben Konz-Karthaus, SV Irsch-Saar, TUS Schweich und der SV Osburg, benannt worden. Wir sind stolz darauf, dass die Wahl auf unseren FSV gefallen ist und dem Stadtteil Tarforst ein Sportgelände im Wert von rd. 24.000 EUR geschenkt wird.
Zum Hintergrund: Nach der WM 2006 startete der DFB die Initiative "1000 Minispielfelder" in Deutschland. Ziel dieser Aktion ist und war es, den Fußball auch außerhalb der Vereinszugehörigkeit Menschen nahe zu bringen. "Fußballspielende Kinder und Jugendliche sollen wieder mehr zum Bild unserer Städte gehören", erklärt DFB Präsident Dr. Theo Zwanziger bei seiner Eröffnung des ersten Spielfeldes. (DFB-Journal 4 2007). Dieses Anliegen hat der FSV Trier-Tarforst aufgegriffen und sich fristgerecht mit allen erforderlichen Unterlagen beim DFB für die Errichtung eines Minispielfeldes (20 m x 13 m) beworben.
Die Voraussetzungen, die an eine Zuteilung geknüpft sind, erfüllen sowohl der Verein als auch der Standort neben dem neuen Kunstrasenplatz in idealer Weise: a) Die Anlage muss an eine Schule "angebunden" oder sich in deren Nähe befinden, b) das Spielfeld muss in einem bebauten Ortsteil angelegt werden, der Bewohner mit einem "Migrationshintergrund" haben soll, c) es sollen Kooperationen zwischen Schule und Verein bestehen. Letztlich muss der Verein in der Vergangenheit nachgewiesen haben, dass er auch in der Lage ist ein solches Projekt zu realisieren.
Es bot sich also geradezu an, die Bewerbung in Zusammenhang mit der Realisierung des neuen Kunstrasenplatzes zu stellen. Der Bau kann auch gleichzeitig im Sommer diesen Jahres beginnen. Die Detailplanung wurde vom gleichen Planungsbüro Ernst + Partner, Mühlenstraße, vorgenommen. Die Bauleitung für Kunstrasenplatz und Fussball-Minifeld liegt damit in einer Hand.
Herrn Bürgermeister Georg Bernarding, Sportdezernent der Stadt Trier, haben wir über den positiven Bescheid informiert. Er hat uns zu dem Erfolg gratuliert und uns seine Unterstützung zugesagt.
Die Umsetzung der Baumaßnahmen im Sommer diesen Jahres ist wie folgt vorgesehen: Der DFB errichtet auf seine Kosten auf einer vom Verein hergerichteten Fläche das Spielfeld. Im Preis enthalten ist der Kunstrasen, die Gerätschaften, Banden und Ballfangzäune. Während der Kunstrasenplatz mit einer Umzäunung versehen wird, sind das Minispielfeld - als auch das ebenfalls geplante und aus Mitteln des Ortsbeiratsbudgets finanzierte Basketballfeld - frei zugänglich. Das Minispielfeld steht damit allen Kindern und Jugendlichen auf der Tarforster Höhe zur Verfügung. Es ist ein Platz für alle jungen und alten Fußballenthusiasten.
Der FSV Trier-Tarforst sieht das Minispielfeld als sinnvolle Abrundung der Sportanlagen des Stadtteils Tarforst an. Der Verein hat mit seiner Initiative gerne einen Beitrag zu jugendoriertierter Stadteilpolitik geleistet.
Werner Gorges, 1. Vorsitzender
Ferdinand Wollscheid, Beirat
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