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13.05.2009: Stampers gewinnen Stadtderby
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Spielszene American Football
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Vergangenen Samstag trafen die FSV Tarforst Wolverines 1. Mannschaft auf ihren Trier Rivalen die PST Stampers in ihrem 2. Saisonspiel der Rheinland-Pfalz-Liga. Die Partie ging an diesem Wochenende mit 32:2 zugunsten der Stamper.
Da es ein solches Event noch nie in der Geschichte des American Football in Trier gegeben hatte, sorgten die PST Stampers auch schon vor Spielbeginn dafür das dies jedem klar wurde. Ausserhalb des Spielfeldes wurde dem Zuschauer einiges an Shows geboten.
Das dies kein normales Spiel werden würde darauf hatten die FSV Wolverines und die PST Stampers in verschiedenen Berichten auf ihren Homepages oder Zeitungsartikeln hingewiesen. Aber dieses war kein Vergleich zu dem, was dann wirklich passierte.
Auf beiden Seiten der Teams konnte man am Anfang kleine Privatkriege miterleben, bevor den Zuschauern sauberer Football geboten wurde. Dies legte sich jedoch während des Spieles und so kam es doch zu einem spannenden Duell zwischen beiden Teams.
Obwohl die Wolverines gleich zu Beginn der Partie mit einem Safty (Zufallbringen des Gegners in der eigenen Endzone) durch Toni Wiesner mit 0:2 in Führung lagen, sollten dies auch die einzigen Punkte an diesem Tag für die gerade erst neugegründete Herrenmannschaft der Wolverines bleiben.
Bei der Offense der FSV Wolverines hingegen wollte von Anfang an nichts so richtig funktionieren. So konnte man den Ball zwar des öfteren bis kurz vor die Goalline bringen, aber das sollte es auch schon gewesen sein. Zuviele Abstimmungsfehler innerhalb der Offense brachten das Team eher in rückwärtige Richtung als nach vorne. Die Offense war kaum in der Lage mehr als 1 Drive gegen die gut funktionierende Defense der PST Stampers zustande zu bringen.
Die Offense der Wolverines konnte zu keinem Zeitpunkt mit ihrem Angriffsspiel überzeugen und schaffte es auch nicht in guten Feldpostionen zu punkten.
Dadurch verbrachte die Defense der FSV Wolverines mehr Zeit auf dem Feld wie die Offense und das sollte dann auch zum Verhängnis der FSV Wolverines werden. Die PST Stampers nutzen es aus das die Defense durch ihren häufigen und langen Einsatz immer unkonzentrierter wurde und konnte so mit schlichten Plays den FSV Wolverines einen Touchdown nach dem anderen in die Endzone bringen.
Das einzige Highlight des Tages blieb der Saftey von Toni Wiesner.
Am Schluss trennten sich beide Teams mit einem 32:2.
Ich habe in meinem Leben schon viele Spiele absolviert, aber noch nie hatte ich ein so emotionales und negativ aufgeladenes Spiel wie dieses bestritten. Auf beiden Seiten gab es einfach zuviele Spieler die meinten private Dinge auf dem Feld klären zu müssen und wir können froh sein das nicht mehr passiert ist. Hier nochmal ein grosses Danke an Herrn Laros von den PST Stampers der auf und ausserhalb des Feldes versuchte seine Hitzköpfe zu beruhigen.
Wir selber haben verloren, weil wir einfach keine Ruhe ins Team bringen konnten, weder auf, noch ausserhalb des Spielfeldes. Daher werden wir nun einige drastische Veränderungen innerhalb des Teams und der Coaching Staff machen müssen., so Headcoach Georg Hamelmann.