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04.06.2010: Rugby - Der „Pott“ bleibt in Trier

Mit einem nie gefährdeten 41-7 (19-0) Sieg gegen den RC Kaiserslautern konnte der FSV am Samstag den in der Vorsaison gewonnenen Titel verteidigen. Wie im Vorjahr musste das letzte Spiel unbedingt gewonnen werden, um den Verfolger aus Ramstein auf Distanz zu halten, der in den letzten Wochen noch einmal gefährlich nahe gerückt war. Doch im Gegensatz zur letzten Saison, als man die Nerven der Zuschauer im direkten Duell mit den Amerikanern bis zum Ende des Spiels strapazierte, gab es dieses Mal von Beginn an keine Zweifel, dass der Pokal ein weiteres Jahr an der Mosel bleiben würde.
Bereits in der vierten Minute konnte Kapitän Klormann den ersten Versuch der Partie erzielen und so die Nerven der über 100 Zuschauer beruhigen, die zugleich die Premiere des mit neuen Malstangen in neuem Glanz erstrahlendem Waldstadions erlebten. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war sehr einseitig. Kaiserslautern kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus und Trier konnte mit der Hintermannschaft immer wieder Durchbrüche erzielen, bei denen aber des Öfteren das Glück fehlte. So waren es die Stürmer, die den Vorsprung bis zur Pause ausbauen konnten: Eiche nach einem Paket und Müller nach schöner Einzelleistung erhöhten auf 19-0. Kurz nach der Pause markierte Spielertrainer Jackson nach einem sehenswerten angetäuschten Pass den vierten Versuch des Spiels, der zugleich den Bonuspunkt sicherte. Nun bestand kein Zweifel mehr am Titelgewinn und Trier brachte im Verlauf der zweiten Halbzeit alle Auswechselspieler. Gegen die immer müder werdenden Kaiserslauterer fielen dennoch weitere Versuche durch Conaway, Scharfbillig und MvVey. Als die Konzentration gegen Ende etwas nachließ, kamen die tapfer kämpfenden Gäste zu einem nicht unverdienten Ehrenversuch zum Endstand von 41-7.
Nach der Übergabe des Meisterpokals durch den Verbandsvorsitzenden Ansgar Berger an Kapitän Felix Klormann wurde der Titel mit den Fans gebührend gefeiert. Zeit zum Durchschnaufen bleibt allerdings nicht.

In zwei Wochen (12.06.) steht bereits das Aufstiegsturnier in Nürnberg an, wo die Meister der fünf Regionalligen im Süden (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz/Saarland) einen Aufsteiger zur zweiten Liga ermitteln werden. "Dort sind wir sicherlich eher Außenseiter, bei einem guten Start ins Turnier halte ich aber dennoch alles für möglich", hofft Abteilungsleiter Michael Metzger auf einen krönenden Abschluss der Saison. Erfahrungen mit dieser Situation hat der FSV bereits. Im Vorjahr scheiterte man nach teilweise starker Leistung als Vierter bereits denkbar knapp.

 
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