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| Badminton : 2. Tarforster Open | Tennis und Freizeitcamp 2010 |
04.07.2010: Erneute Aufstieg der Fußballer: von der A-Klasse über die Bezirksliga in die Rheinlandliga in nur zwei Jahren
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| Enthusiastisch wird der Aufstieg gefeiert |
Liebe Fußballer und Fußballfreunde des FSV Trier-Tarforst,
liebe Vereinsmitglieder, Freunde, Sponsoren und Fans des Vereins,
überragend, fantastisch, unbeschreiblich, sensationell oder wie Dirk Fengler sagte: eine grandiose Leistung, ist der erneute Aufstieg der Fußballer von der A-Klasse über die Bezirksliga in die Rheinlandliga in nur zwei Jahren.
Wir alle glaubten, die Spannung am Ende der Bezirksligasaison hätte schon ihren Höhepunkt erreicht, als Tarforst in einem Herzschlagfinale mit nur einem Punkt Rückstand den zweiten Platz in der Bezirksliga erreicht. Wir erinnern uns an die tollen Siege gegen Luxem und Leiwen bei gleichzeitigen last Minute Erfolgen von TUS Schweich. Eine überragende Saison als Bezirksliganeuling mit tollen Spielen, vielen Toren und einer vorher nicht erwarteten Platzierung ging zu Ende, wurde gefeiert und mit einer Saisonfahrt in der Türkei abgeschlossen… dachte man.
Aber für die Relegation, sportgerichtliche Begleiterscheinungen anderer Vereine waren hier nicht unsere Sache, waren alle Spieler und das Trainerteam wieder voller Engagement und körperlich topfit auf dem (Kunst)Rasen und wollten unbedingt das schier Unmögliche schaffen und aufsteigen. Jeder der die Relegationsspiele sah, konnte sich davon überzeugen, dass die beste der vier Mannschaften verdient den Aufstieg erreichte. (Spiel- und Feierberichte sind unten an diese News angefügt und Bilder von den Aufstiegsspielen von moselkicker.de und der Feier am 20. Juni 2010 im Dolce Vita und bei dem MV-Fest sind in der Bildergalerie hier eingestellt.
Nach der Saison ist vor der Saison, sagte sich Werner Gorges und lud direkt montags zu einer Besprechung ein, um die organisatorischen Eckpunkte für die kommende Saison zu besprechen. Der FSV Trier-Tarforst wird seine Fußballer und insbesondere auch die erste Mannschaft weiterhin mit allen seinen Möglichkeiten unterstützen.
Dazu gehört, dass für alle weiten Fahrten zu Auswärtsspielen (vorauss. 8) ein Bus für Spieler und Fans zur Verfügung steht sowie Jahreskarten angeboten werden. Ferner werden alle Veröffentlichungen (Plakate, das ‚Heimspiel‘, Eintrittskarten, etc.) im Corporate Design des FSV neu gestaltet werden. Weitere Sponsoren konnten gewonnen werden, um die Herausforderung Rheinlandliga auch finanziell zu meistern. Weitere Informationen folgen rechtzeitig vor Saisonstart.
Wir alle freuen uns auf die kommende sportlich und organisatorisch sehr anspruchsvolle Saison für die erste Mannschaft und wünschen ihr und allen anderen Senioren- und Jugendfußballern eine gute und verletzungsfreie Saisonvorbereitung und erfolgreiche Spiele.
Allen, die noch Urlaub vor sich haben, wünschen wir eine gute Erholung und Entspannung und freuen uns Sie/Euch zum 1. Heimspiel der Rheinlandliga-Saison (14. oder 15. 8.) gegen TUS Mayen begrüßen zu können.fwo.
Euer FSV Trier-Tarforst
Vorstand, Beirat und Fußballabteilungsleitung
P.S. Liebe Fußballer, für die Fußballcamps und das S4-Young Cup Turnier am 20.-22. August 2010 suchen wir noch Helfer - bitte bei der Geschäftsstelle (Stefan Schmieder) oder bei Manfred Kühne melden.
Anlage 1 Quelle: Moselkicker
Ein Tag, so wunderschön…" - Einer für alle, alle für einen - Rot-Blauer Jubel21.06.2010
Von Daniel Maximini
Schon auf fünfhundert Metern Entfernung sind sie zu hören. Eine Gruppe singt "We are the Champions" oder beschwört den "Buiematz". Es sind die Kicker des FSV Trier-Tarforst, welche nach ihrer kleinen Weltreise nach Neitersen und retour als Rheinland-Ligist in das Vereinslokal La Paloma zurückkehren. Und die Stimmung ist - kaum verwunderlich - mehr als ausgelassen. Schnell ist zu bemerken, was die Fenglertruppe ausmacht - auf wie neben dem Platz. Der Zusammenhalt. Ein jeder feiert mit dem anderen, ein jeder ist für den anderen da. Spieler, Betreuer, Funktionäre, Spielerfrauen, ja scheinbar sogar Moselkickerreporter sind Teil eines Ganzen und werden als solche behandelt. Wohl mit der Schlüssel für die gelungene Saison.
Ausgelassene Freude - die "Jungen Wilden" des FSV feierten den Aufstieg in die Rheinland-Liga enthusiastisch.
So kann der erste Vorsitzende Werner Gorges auch per Handyschaltung die Glückwünsche von B. Marx vom FV Rheinland überbringen, der die Tarforster für das Erreichte lobt. Mit einer leicht zynischen Note stimmt die Mannschaft FV Rheinland-Schlachtrufe an. Im Nachhinein wird ihnen das vergangene Chaos rund um die überraschenden Relegationsspiele wohl egal sein, denn so erwarten sie nun Derbys gegen Salmrohr, Mehring, Schweich, Zell, Morbach oder Dörbach - auch Gegner wie TuS Mayen bringen ihre Geschichte mit sich. Dennoch heißt es nun erst mal wieder Urlaub. Der Trainingsstart wurde von Coach Fengler um eine Woche auf den 6. Juli verschoben.
Wäre es nach Torhüter Markus Schwind gegangen, hätte Fengler das Training durchaus noch weiter nach hinten verschieben können. Es könnte aber auch die immer wiederkehrende Furcht vor dem meist harten Konditionstraining zum Anfang einer jeden Saison sein. Als die Tarforster Truppe der Einladung des Musikvereines folgte und zu deren Fest zur Dorfmitte wanderte, zeigte Fengler bereits grinsend auf die Weinberge und gab diese als Dauerlaufziele an. Vor allem der Konditionsplan von Ramon Jahn könnte nach Andeutungen Fenglers dabei besonders hart ausfallen.
Als wirkliche Strafe dürfte dies bei dieser Mannschaft aber kaum zu verstehen sein. Fengler beschrieb diesen Moment des Aufstiegs als Euphorie pur. Er sei glücklich und stolz auf die Mannschaft. "Es sind Helden mit viel Herz und Leidenschaft, das ist Fußball. Ohne Herz und Leidenschaft ist kein Fußball möglich", verwies Fengler auf die Geschicke der Eintracht in der abgelaufenen Saison. Er traue mehreren seiner Spieler durchaus zu, auch in einer Regionalliga gute Leistungen bringen zu können. Doch zu einer Prognose für die kommende Saison ließ sich der 40-Jährige nicht hinreißen. "Das ist noch zu früh. Ziel ist natürlich erst mal der Klassenerhalt. Aber bei diesem Team wird sich jeder noch steigern können, die Entwicklungsmöglichkeiten sind noch lange nicht am Ende." Besonders sieht er dabei der Partie gegen Salmrohr - immerhin ein ehemaliger Zweitligist - und den Mehringern entgegen. Dank entrichtete er dahingehend an alle Zuschauern und Sponsoren, bezeichnete aber nochmals stolz seine Mannschaft als die "wahren Helden dieses Erfolges".
In das selbe Horn stieß Torhüter Markus Schwind. Der Torhüter hat ja schon Erfahrung in der Rheinland-Liga sammeln können und freut sich, dies nun ausgerechnet mit dieser tollen Truppe wieder erleben zu können. Sein Anspruch für die neue Saison ist: Jedes Spiel so gut zu spielen, wie es geht, immer 100 Prozent zu geben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Durch den Zusammenhalt, den er in dieser Form höchstens in seiner Zeit als Spieler im Münsterland erlebt hatte ("Auf diesem Wege schöne Grüße!") hat er am Erfolg dieser Mission wenig Zweifel. Auch er kann das Spiel gegen Salmrohr kaum erwarten, auch wegen dem Wiedersehen mit seinen guten Freunden Alexander Adrian und Daniel Schraps. Das gilt auch für den ehemaligen Salmrohrer und Torhüter Daniel Bauer, der mit den beiden Salmrohrern zusammen in der Jugend gespielt hat. Seine Gedanken in diesem schönen Moment waren aber auch bei Kalle Kieren und Robert Jung vom FSV Salmrohr.
Siegen macht hungrig und vor allem durstig - im La Paloma war etwas Ruhe angesagt.
Wie die Rheinland-Liga hingegen auf den FSV Tarforst reagieren wird, steht auf einem anderen Blatt. Der Saisonprognose vom Rheinlandliga-erfahrenen Flügelflitzer David Rinnenburger zumindest dürfte einige Gegner recht heiß auf das Spiel gegen die Trierer machen. Rinnenburger glaubt fest daran, dass sich das Team noch weiter entwickeln und sogar oben mitspielen kann, nach seiner Erfahrung von dieser Liga sei das durchaus drin. Gerade den Salmrohrern wolle er es zeigen wollen, denn seiner Meinung nach seien dort "nur Söldner unterwegs". Auch Daniel Bauer erwähnte, dass der Unterschied zwischen Tarforst und Salmrohr sei, dass die Spieler in Salmrohr zum Training und zu den Spielen gingen, danach aber mental vollkommen woanders wären, während sich die Tarforster Jungs vollends mit der ganzen Sache identifizierten. Rinnenburgers persönlicher Favorit aber ist Wirges II, welche wohl ausschließlich durch das Treten ihrer Gegner auffielen und entsprechend in die Bezirksliga gehörten. Ein wenig Spaß muss eben sein… Dass sich Rinnenburger auf die Partie gegen Mehring freut, hat jedoch freundschaftlichere Gründe - dort kenne er viele Spieler. So gingen in diesem Moment "wortlosen Glückes" auch Grüße an den Sohn Leon, die Eltern und Familie Brühl.
Wohl mit am meisten dürfte sich Abwehrspieler Christian Dahm über den Erfolg gefreut haben, denn seit 16 Jahren spielt er bereits beim FSV. Und auch er kann die Partie gegen die guten Freunde aus Mehring und den ehemaligen Tarforster Spielern im Dress der Salmrohrer kaum erwarten. Seine Gedanken waren aber auch bei Simon Krugmann, der Konditor konnte berufsbedingt nicht an der Aufstiegsfeier teilnehmen. Auch Torsten "Diva" Oberhausen schloss den Tarforster Stürmer in seine Gedanken ein und widmete ihm zusammen mit Daniel Bauer einen Grunzlaut, während er schon freudig der Partie gegen Schweich entgegenfieberte.
So feierten die Rot-Blauen den Aufstieg noch bis tief in die Nacht. Der erste Vorsitzende Werner Gorges machte noch einmal klar, dass es der größte Erfolg des Vereines sei und er sehr stolz auf das Team sei. Er ist sich sicher, dass der Verein die Klasse halten werde. Verstärkt werde nur gezielt - mit Spielern, die auch in dieses Mannschaftsgefüge passten. Ob es dafür von den neuen Sponsoren (moselkicker berichtete) noch größere Zuschüsse gibt, wird nun sicher noch einmal neu verhandelt, doch Gorges ist so schon sehr froh, dass sie überhaupt da seien. Auf diesem Wege machte Gorges klar, dass der FSV Tarforst nicht für Spielgemeinschaften zur Verfügung stünde. 20 Jahre gezielte Jugendarbeit zahlten sich nun aus. "Diese Form der Jugendarbeit ist teuer, macht sich nun aber auch bemerkbar. Und so geht das auch weiter."
Ganz Tarforst feierte mit - und das sogar auf der Straße im Trierer Höhenstadtteil.
Der FSV kann wirklich stolz auf seine Kicker sein. Nicht ein einziger Spieler erhält für seine Spiele einen finanziellen Obulus, es gibt lediglich Spiel- und Torprämien, was die Leistung des Teams umso bemerkenswerter macht. So hat Topstürmer Patrik Kasel nun allen Grund, in der Rheinland-Liga 30 Tore zu schießen. Denn dann wird der langjährige Vereinsfreund Wolfgang Gehlen eine Wette einlösen müssen und Kasel in Form von drei Säcken Kartoffeln, drei Flaschen Rosé und fünf Flaschen Sekt ausbezahlen müssen. Ein guter Grund für alle FSV- und Kasel-Fans, auch für die Saison 2010/2011 dem Torjäger und der Mannschaft rund um den FSV Tarforst alle Daumen zu drücken.
Anlage 2
Der FSV Trier-Tarforst hat die Sensation geschafft: Durch ein 0:0-Unentschieden im letzten Relegationsspiel bei den Sportfreunden aus Neitersen steigt die Elf von Trainer Dirk Fengler in die Rheinland-Liga auf. Den Rot-Blauen aus dem Trierer Höhenstadtteil gelingt damit der Durchmarsch aus der Kreisliga A in die höchste Spielklasse des Fußballverbandes. Es ist der zweite Aufstieg in drei Jahren, seit Fengler den Verein auf dem siebten Platz in der A-Klasse übernommen hatte.
Geschafft! Den "Jungen Wilden" des FSV gelingt der Durchmarsch von der Kreisliga A in die Rheinland-Liga - der zweite Aufstieg in knapp drei Jahren Fengler-Ära.
Entsprechend euphorisiert war der 40-jährige Ex-Profi auch unmittelbar nach Spielschluss, als bei seinen "Jungen Wilden" das Bier unter der Dusche schon in Strömen floss. "Das ist ein grandioser Erfolg", so Fengler, "wie sich meine Jungs noch einmal in die Saison, die für uns ja schon beendet war, zurückgekämpft haben, kann man gar nicht hoch genug loben. Auch heute haben sie wieder bis zur letzten Sekunde gefightet und alles für diesen Erfolg gegeben. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft." Fortgesetzt wird die große Aufstiegsfeier am heutigen Sonntagabend in der Vereinsgaststätte "La Palma" - nach der gut zweistündigen Rückfahrt vom 180 Kilometer entfernten Neitersen aus wird auch dort noch die eine oder andere Flasche dran glauben müssen. "Da wird richtig gefeiert, das steht fest", ist sich Fengler sicher.
Auf dem Hartplatz in Neitersen, der eher einem Betonfeld gleicht, verbissen sich beide Mannschaften in dieses Aufstiegsendspiel. Die Sportfreunde mussten gewinnen, um die Rheinland-Liga zu halten, Tarforst genügte ein Unentschieden, um dorthin aufzusteigen. Die einzige hochkarätige Tormöglichkeit hatte Triers Top-Torjäger Patrik Kasel in der 44. Minute. Der 24-Jährige setzte die Kugel nach seinem Alleingang jedoch knapp am langen Eck vorbei. Auf der Gegenseite kam Neitersen zu keiner einzigen zwingenden Chance. Wurde es dann doch einmal brenzlig, war FSV-Torwart Markus Schwind zur Stelle, der auch in Neitersen ein starkes Spiel ablieferte. "Wir haben bis zum Schluss den Druck hoch gehalten", analysierte Fengler. "Dass auf diesem Platz nicht viele Chancen zustande kommen, ist einfach normal." Rückhalt von Neitersen war Jan Humberg, der den Sportfreunden zumindest das Unentschieden rettete. Nach dem Abstieg wird der Schlussmann von Neitersen voraussichtlich in die Oberliga zur SG Betzdorf wechseln.
Bei der Rückkehr nach Tarforst war die Mannschaft sichtlich in Feierstimmung!
Personalien:
Fengler hatte bereits angekündigt, dass es auch im Falle des Aufstiegs keine großen Neuverpflichtungen geben werde. Zweimal ist der FSV in der vergangenen Woche noch auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Abwehrspieler Sven Castello, der Bruder des Tarforster Kapitäns Stefan Castello, kommt vom neuen Liga-Konkurrenten SV Dörbach nach Trier. Ferner verpflichtete der neue Rheinland-Ligist Stürmer Sven Simon von der SG VfL Trier/Mariahof. Simon war vor der abgelaufenen Saison unter anderem auch vom SV Mehring umworben worden. Ansonsten vertraut Fengler seiner Aufstiegsmannschaft. "Wir sind stark genug, um in der Rheinland-Liga zu bestehen."
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