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29.01.2012: Rheinlandliga: -- ''Hermes & Castello ebnen den Weg zum Sieg in der Säubrennerstadt''
Zu Gast in Wittlich traf man am Samstagabend auf den Spitzenreiter der Bezirksliga-West SG Lüxem/Wittlich und konnte den klassentieferen Liga-Primus mit 1:2 schlagen. Die ersten Spielminuten gehörten allerdings den Hausherren, die sich in der 6. sowie 9. Minute zwei einhundertprozentige Torchancen erarbeitet haben. Doch Fortuna sei Dank, FSV-Keeper Markus Schwind war zur Stelle und konnte einen frühen Rückstand somit vereiteln. Zehn Minuten mussten erst vergehen, ehe sich auch der FSV zu Wort meldete. Die Abwehr stand nun stabiler und auch die ersten Angriffsversuche näherten sich langsam aber sicher dem gegnerischen Gehäuse. In der 13. Spielminute war sie schließlich da, die große Chance für den Rheinlandligist aufgrund eines Strafstoßes in Führung zu gehen. Ramon Jahn sollte ihn verwandeln, doch der 23-jährige schoss dem Keeper direkt in die Arme. Tarforst wirbelte dennoch weiter und konnte drei Minuten nach dem vergebenen Elfmeter das runde Leder schließlich ins Netz befördern, allerdings wurde dieses Mal auf Abseits entschieden und der Trierer Traditionsverein schrammte erneut an der bis dato verdienten Führung vorbei. Die Torchancen häuften sich, den Gegner hatte man im Griff und die Angriffe notierte man nun im Minutentakt. Sowie in der 20. Spielminute, als FSV-Neuzugang Max Meyer per Solo zum Abschluss kam und nur knapp scheiterte. Auch in den Folgeminuten dominierte Tarforst die Partie und konnte den erlösenden Führungstreffer nach 38 gespielten Minuten dank Philipp Hermes erzielen. Endlich, der Knoten war geplatzt, dass Tor erzielt doch Tarforst war noch nicht satt. Drei Minuten nach der Führung ertönte erneut ein Pfiff im Wittlicher Strafraum. Nach einem Foulspiel an Max Meyer, entschied der Unparteiische wieder auf Strafstoß. Anders wie beim ersten Elfmeter, trat dieses Mal der Kapitän persönlich zum Punkt, wenn nicht er wer sonst, kann das Runde ins Eckige befördern. Stefan Castello zögerte nicht lange und erhöhte unhaltbar auf 0:2. Mit jenem Ergebnis ging es auch in die fünfzehnminütige Halbzeitpause. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Fries aus. Für David Schmitz kam Thorsten Oberhausen und für Ramon Jahn kam Martin Gorges in die Partie. Zwölf Minuten später erneut ein Tarforster Wechsel. Fries nahm Keeper Schwind vom Feld, für ihn zwischen den Pfosten stand nun Daniel Bauer Gewehr bei Fuß. In der Schlussviertelstunde allerdings schwanden die Kräfte seitens der Fries-Elf. Ballverluste sowie mangelnde Konzentration begleitete nun das Tarforster Spielgeschehen. Eine Schwächephase, die die Hausherren keck ausnutzten. Lüxem/Wittlich leckte Blut und warf gegen Ende des Spiels noch einmal alles in die Waagschale. Und sogar mit Erfolg! In der 85. Spielminute traf Yannic Nau zum eher schmeichelhaften 1:2 Anschlusstreffer, der unnötiger nicht hätte fallen können. Obwohl es gegen Ende noch einmal spannend wurde, zog Chef-Trainer Stefan Fries eine positive Bilanz. Gegenüber www.fsv-trier-tarforst.de sagte er am Samstagabend: ''Die ersten 75 Minuten waren eigentlich okay gewesen. Erst in der letzten Viertelstunde haben wir schon ein wenig die Ordnung verloren, dies hat mir natürlich gar nicht gefallen. Okay, wir sind am Anfang von der Vorbereitung und das sind Sachen, die müssen wir abstellen. Ansonsten denke ich, war es eine gute Einheit gewesen, die Jungs sind viel gelaufen, aber gerade defensiv müssen wir noch wesentlich stabiler stehen''. Bereits am kommenden Samstag um 18:00 Uhr geht der Testspielmarathon für den FSV Trier-Tarforst weiter. Zu Gast im Trierer Höhenstadtteil ist dann der Tabellensechste der Bezirksliga-West SV Tälchen-Krettnach. Für den heutigen Sonntag kündigte der Coach Regeneration inklusive Massage und Auslaufen an. Nach einem freien Montag startet der Rheinlandligist am Dienstag um 19:15 Uhr in die dritte Vorbereitungswoche. Weitere Übungseinheiten sind für Mittwoch (19:30 Uhr) sowie Freitag (19:15 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz am Trimmelter Hof angesetzt.
Aus Wittlich berichtete André Mergener