Donnerstag, 02 Dezember 2021 08:20

Morbach klettert nach oben

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Langsam aber sicher bahnt sich der FV Morbach seinen Weg in der Tabelle nach oben. Ein relativ mäßiger Auftakt – ein immer besser werdender Verlauf, ist wohl spätestens jetzt die Konstanz zum Liga-Dino zurückgekehrt. Aktuell schreibt Morbach sein elftes Rheinlandliga-Jahr in Folge. Eine gefühlte Ewigkeit – wo man viel erlebt, erreicht und auch geweint hat. Heuer scheint es aber wieder gut zu laufen. Platz drei in der Tabelle – 28 Punkte im Gepäck, hat man die Anfangsschwierigkeiten abgelegt und neuen Mut samt Stärke geschöpft, zumindest bis zur Winterpause noch die ein oder anderen Punkte gutzumachen.

Verstärkt hat man sich vor dieser Runde mit drei Spielern – im Gegenzug standen ebenfalls drei Abgänge geschrieben. Trainer Thorsten Haubst konnte somit auf einen Großteil seiner Mannschaft auch weiterhin setzen – die eingespielt, gereift und mit diversen qualitativ starken Einzelspielern bestückt ist. So richtig stark ist Morbach aber nur im Kollektiv. Alle zusammen und vereint – soll jene Qualität schließlich auch am kommenden Sonntag zur Entfaltung führen, wenn der FSV Trier-Tarforst zum insgesamt neunzehnten gemeinsamen Pflichtspiel auf der luftigen Morbacher Höhe antritt.

Die Bilanz – beim Blick auf die Vita beider Clubs, geht jedoch und das ohne Zweifel, an den FSV, der bislang schon achtmal gewinnen konnte. Neben sieben Unentschieden – gelang Morbach dagegen nur dreimal die volle Punktzahl. Das letzte Duell beider Teams schrieb man am 11. Oktober 2020 – als die Trierer Höhenkicker in Morbach nach Toren von Patrik Kasel, Luca Quint und Nicola Rigoni am Ende mit 3:0 gewinnen konnten. Gut aufpassen müssen die Trierer Höhenkicker schließlich auf Sebastian Schell – Morbachs Top-Torjäger. Neun Treffer gingen seither auf sein Konto. Auch jüngst im Derby bei der SG Ellscheid traf der Stürmer und das gleich doppelt. Am Ende stand ein verdienter 4:2-Sieg geschrieben. Warm geschossen für den Spitzenreiter aus Tarforst – dürfte Morbach den FSV nicht nur mit breiter Brust, sondern auch mit einer großen Portion Selbstvertrauen empfangen. Die Konstanz halten – die Stabilität samt Konzentration wahren, nur dann ist auch am Sonntag bei der neunzehnten Auflage gegen Tarforst zahlenmäßig etwas möglich. AM

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