Sonntag, 23 Januar 2022 07:53

„Ich glaube an uns“ – Damen-Elf nimmt Training auf

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Am Montag den 24. Januar startet die Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst in die hiesige Wintervorbereitung. Vor den Mädels um Trainer Ricardo Seibel liegen harte und stramme Wochen. Das Feld von hinten aufrollen lautet die Devise – zählt man mit Abschluss der Winterpause weiterhin nur einen Zähler auf dem Konto. Absteigen möchte nicht. Zu groß der Ehrgeiz und der Wille – dass Ruder dann doch irgendwie herumzureißen. Eine Aufgabe auf hohem Level – schläft weder die Konkurrenz, noch existiert ein Zaubertrank. Und trotzdem steht der Glaube im Team an oberster Stelle. Schwächen ja – Stärken kleben aber auch am eigenen Trikot, die es gilt zu wecken, abzurufen und schließlich in Erfolg umzumünzen.

Die Ausgangslage missfällt – keine Frage. Der Weg in Richtung Zufriedenheit ist lang – schwört Seibel seine Damen in der Vorbereitungsphase aber nicht nur mental, sondern viel mehr auch taktisch und fußballerisch ein. Seine Mädels können spielen – wie der Trainer selbstbewusst betont: „Die Tabelle zählt zwar erst einen Punkt – dennoch bin ich davon überzeugt, dass meine Mädels es viel besser können und in der Rückrunde mächtig Gas geben werden. Ich glaube an uns.“

Die Vorbereitung selbst ist für Ricardo Seibel enorm wichtig. Noch enger zusammenrücken – den „Team-Spirit“ fördern und schließlich der Leidenschaft namens Fußball nachkommen. „Unser Plan ist ziemlich stramm. Ich habe pro Woche drei Trainingseinheiten angesetzt – hinzu kommen dann noch diverse Testspiele auf uns zu. Ich erhoffe mir für die Vorbereitung – dass wir die angestrebten Ziele und Erwartungen erfüllen werden. Die ersten Spiele der Restsaison werden für uns richtungsweisend sein. Wir haben alles noch selbst in der Hand und sind noch lange nicht abgestiegen. Wenn wir wollen – können wir den Klassenerhalt auch packen“, unterstreicht Seibel weiter.

Am System selbst möchte Ricardo Seibel aber nichts rütteln. Alles bleibt wie gehabt – gilt es nur in gewissen Situationen richtig zu reagieren, wie der Trainer nachsetzt: „Unser Spiel samt System passt. Wir müssen es lediglich nur hinbekommen uns in diversen Situationen richtig zu verhalten. Genau das wollen wir einstudieren und ich bin davon überzeugt, dass uns dies auch gelingen wird. Ebenso wichtig ist auch die Kommunikation. Ein ganz wichtiger Eckpfeiler – wenn man hin zum Erfolg möchte.“

Die Einstellung stimmt – der Masterplan in Tinte getaucht. Die Damen freuen sich auf den Auftakt am kommenden Montag – wissen aber auch, dass es einer Mammutaufgabe gleichkommt, den Karren irgendwie aus dem Dreck zu ziehen. Mit reichlich Glaube und Wille – und der Tatsache, dass man durchaus im Stande ist guten Fußball zu spielen, stellt man sich dieser großen Mission, die letztendlich mit dem Klassenverbleib in der Frauen-Bezirksliga-West gekrönt werden soll. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Auch in den Reihen der Damen-Elf – die zwar weit abgeschlagen in der Tabelle rangiert, aber noch längst nicht das sprichwörtliche Handtuch geworfen hat. AM

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