Montag, 24 Januar 2022 07:49

„Es steht noch viel Arbeit vor uns“

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Zwei Wochen geschafft – die Zügel angezogen, steuert Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst nun in Richtung Woche drei und somit Halbzeit der hiesigen Wintervorbereitung. Während sich Woche eins noch relativ locker von der Pike schoss – schraubte sich die Gangart in der zweiten Vorbereitungswoche deutlich in die Höhe. Mehr Leistung – mehr Training und viel Schweiß. Montags eine Krafteinheit im Studio – dienstags, mittwochs und freitags jeweils Training auf dem Platz. Alles in allem zog Chef-Trainer Holger Lemke mit Abschluss der zweiten Woche aber ein positives Fazit: „Die Jungs machen einen richtig guten Eindruck – aber es steht noch viel Arbeit vor uns. Dennoch freuen wir uns sehr auf die nächsten Wochen mit sehr attraktiven Testspielgegnern.“

Zum Abschluss der zweiten Woche und am Ende erfolgreich abgerundet – durchliefen die Trierer Höhenkicker am Samstagnachmittag auch ihr erstes Testspiel gegen die klassentiefere TuS Mosella Schweich. Für den ersten Test im „scharfen“ Modus kein schlechtes Aufbäumen – da man unterm Strich gegen einen ambitionierten Bezirksligisten mit 3:2 gewann (Spielbericht). Holger Lemke ließ nicht nur fast jeden seiner Jungs gewähren – sondern probierte auch die ein oder anderen Taktiken aus. Eine stets ordentliche Leistung – auch wenn nicht direkt alles des Trainers Zufriedenheit passte. „Gegen Schweich haben wir sehr gute Ansätze gesehen – im Gegenzug aber auch vieles nicht so gut gemacht. Besonders erfreulich fand ich – dass Elias Heitkötter nach langer Pause endlich sein erstes Spiel absolviert hat und direkt auch ein Tor sowie auch eine Torvorlage beisteuern konnte. Im Gegenzug haben wir aber auch deutlich viel zu viel zugelassen. Das gefiel mir überhaupt nicht. Alles in allem sind wir aber trotzdem zufrieden – da wir in Schweich auch viele Ausfälle kompensieren mussten und eine ziemlich harte Trainingswoche hatten“, betont Lemke weiter. Neben Elias Heitkötter – trafen gegen die Mosella auch Mohammad Rashidi und Philipp Hahn.

Gleich am Montag rollt der Ball in Richtung Woche drei. Nicht ganz – da montags nur eine reine Krafteinheit ansteht. „Wir werden zu Beginn der Woche erst einmal regenerativ mit Kraftübungen und Laufeinheiten arbeiten. Immerhin kamen gegen Schweich die meisten Spieler über 90 Minuten lang zum Einsatz“, begründet der Ex-Profi folgend. Demnach wird nur dienstags und freitags auf dem Platz trainiert. Das nächste Testspiel erfolgt am Mittwoch den 26. Januar um 19:30 Uhr gegen Oberligist Eintracht-Trier (Kunstrasen Moselstadion) – abgerundet wird Woche drei schließlich samstags mit einem weiteren Kräftemessen gegen den saarländischen Club FC Brotdorf. Anstoß hier ist um 15:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Tarforst.

Doch nach wie vor – und das auch zum Start der dritten Vorbereitungswoche, klagen die Trierer Höhenkicker über viele Ausfälle. So muss der FSV aktuell mit Sebastian Schmitt (Kreuzbandriss) – Patrik Kasel (Muskelfaserriss), Luca Quint (verletzt), Kapitän Frank Chalve (Probleme am Fuß), Faris Kssouri und mit Moritz Jost (beide leichtes Aufbautraining nach Verletzung) auf sechs Spieler verzichten. Ebenfalls noch ausfallen werden Ayman Habbouchi und Benjamin Arnold – da alle beide noch keinen vollständigen Impfschutz nachweisen können. Wieder mit an Bord ist dagegen Nicola Rigoni – der zuletzt aus privaten Gründen fehlte. AM

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