André Mergener

André Mergener

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Wenn die Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst am kommenden Sonntag im letzten Spiel dieser Saison beim Stadt-Nachbarn VfL Trier antreten muss – geht es für die Mädels um Trainer Ricardo Seibel um nichts mehr. Den Abstieg in die Kreisliga schon längst gedanklich angenommen – möchte man aber trotzdem noch ein letztes Mal auf Bezirksliga-Ebene den Spaß und die Leidenschaft auspacken und sich mit einer ordentlichen Leistung beim Tabellenzweiten VfL Trier aus der Liga verabschieden. Unterm Strich ruht eine Saison zum abhaken. Viele Niederlagen – nur zwei Punkte auf dem Konto und den letzten Tabellenplatz fest in den Händen verankert, strebt man einen „Neuanfang“ an, wenn auch eine Klasse tiefer. Für die FSG selbst ist der Ausgang des bevorstehenden Derbys nur reine Nebensache – auch wenn man sich nicht ganz kampflos dem VfL unterwerfen möchte. Immerhin hat man noch mit Blick auf das Hinspiel eine städtische Rechnung offen – als man damals mehr als deutlich mit 0:9 unterlag. Anstoß am Sonntag ist um 15:00 Uhr auf dem Rasenplatz in Heiligkreuz. AM

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Trotz anfänglichen Startschwierigkeiten schob sich der Ahrweiler BC mit Verlauf dieser Saison immer weiter in der Tabelle nach oben. Aktuell schreibt man sechsundsechzig Punkte und hält die Spitzenposition der Rheinlandliga nach wie vor fest in den Händen.

Die Geschichte des Ahrweiler BC ist schon einzigartig. Binnen kurzer Zeit entwickelte sich das Team von der Ahr zu einem echten Überflieger der Liga. Starke Einzelspieler um Almir Porca und Co. – einen gefestigten Unterbau und Strippenzieher an der Seitenlinie und hinter den Kulissen, die das nicht enden wollende Fußballmärchen gut gelaunt weiterlaufen lassen. Der ABC ist heuer auf Oberligakurs – wieder einmal, und das auch zu recht. Spiel um Spiel konnte die Mannschaft um Trainer Andreas Dick ihre überaus starke Qualität ein Stückchen mehr entfalten, schob man sich schließlich ganz nach oben und blickt ferner auf den neunten Sieg in Folge und das zwölfte Spiel in Serie ohne Niederlage. Die letzte Pleite schrieb man Mitte März in Morbach. Eine beachtliche Bilanz – die man nun auch in den noch drei ausstehenden Spielen mit breiter Brust und eiskaltem Blick ausbauen möchte.

Die Zukunft schreibt sich ganz im Sinne des ABC – und das auch abseits des Platzes. Denn auch hinter den Kulissen setzten die Rot-Weißen ein dickes Ausrufezeichen mit Blick auf die Position des Sportlichen Leiters – wo man mit Jonny Susa einen alten Bekannten für dieses wichtige Amt gewinnen konnte. Susa war viele Jahre selbst Trainer in Ahrweiler und brachte diesen Club nach einem sensationellen Durchmarsch von der Kreisliga-B bis hin in die Aufstiegsrunde zur Oberliga – und das alles binnen fünf Jahren. Jetzt ist er zurück und wird dieses Amt zur neuen Saison antreten. Die Oberliga ist das große Ziel – will man sich aber nicht nur den Zweiten aus Kirchberg weiterhin vom spielerischen Leib halten, sondern viel mehr auch die eigene Dominanz weiter ausbauen.

Mit sechsundachtzig erzielten Toren pflegt man zudem den zweitbesten Sturm der Liga – direkt hinter Verfolger Kirchberg. Auch am kommenden Samstag erhofft sich der ABC die bisher starke Serie fortsetzen zu können – wenn man im insgesamt sechsten gemeinsamen Duell beim FSV Trier-Tarforst aufläuft. Der FSV liegt dem ABC bisher gut – konnte man so schon viermal den Platz als Sieger verlassen. Trier-Tarforst hingegen schrieb erst einen dreifachen Erfolg. Die Spannung selbst könnte für das sechste gemeinsame Duell beider Clubs nicht höher pulsieren. Denn die märchenhafte „Moral“ von der Geschicht – mit einem einzigen Punktgewinn in Trier-Tarforst könnte der Ahrweiler BC seinen Meisterkurs Richtung Oberliga schon vorzeitig besiegeln. AM

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Die Beine schwer – die Gedanken unschön, bescherte die jüngste Niederlage in der Schneifel den Trierer Höhenkickern noch mächtig Nachwehen. Es war das finale Spiel vieler Englischen Wochen – dass man am Ende und praktisch mit letzter Luft, mit 0:3 verlor. Die raue Schneifel erwies sich für Tarforst erneut als Bremsklotz. Die Tränen aber nun getrocknet – hebt man den Blick nun schon wieder auf das nächste schwere Spiel, wenn man am kommenden Samstag um 17:30 Uhr mit dem TuS Mayen den Viertletzten der Fußball-Rheinlandliga empfängt.

„Für uns war es natürlich eine sehr bittere Niederlage – weil wir auch nicht das abrufen konnten, was wir uns erhofft haben. Nach den erfolgreichen Spielen zuvor genossen wir wohl einen zu steilen Aufwind – wo wir gedacht haben, dass wir auch locker und flockig durch die Schneifel marschieren können. Man hat aber auch gemerkt – dass meine Jungs körperlich nicht ganz auf der Höhe waren. Die ganzen Englischen Wochen haben schon stark an unseren Akkus gesaugt. Dies alles soll aber jetzt auch keine Entschuldigung darstellen. Fakt ist – wir haben uns auch spielerisch schlecht verkauft, sodass wir unterm Strich dann auch verdient verloren haben“, resümiert Chef-Trainer Holger Lemke zurückblickend.

Gegen Mayen möchte man schließlich wieder den sprichwörtlichen Bock umstoßen. Mayen ist aktuell Viertletzter in der Tabelle – ging der FSV jedoch als strahlender Sieger aus dem Hinspiel, was die Tarforster damals knapp mit 1:0 für sich entscheiden konnten. In der Gesamtbilanz jedoch behält Mayen deutlich die Nase vorn. Ein „Angstgegner“ der Trierer Höhenkicker – ging der TuS aus bisher neunzehn gemeinsamen Duellen elfmal als Sieger vom Platz ging. Neben vier Unentschieden – konnte auch Tarforst bis dato vier Erfolge verbuchen. „Die Statistik ist uns eigentlich ziemlich egal – wie oft wir nun schon gegen Mayen verloren haben. Für mich ist diese Mannschaft auch kein Angstgegner. In dieser Liga gibt es keine Teams die einem gut oder schlecht liegen. Jede Mannschaft ist schlagbar und genau das macht es in der Rheinlandliga auch so spannend. Die Mayener stehen in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen praktisch punkten um nicht noch tiefer in Richtung der Abstiegsplätze zu geraten. Von daher rechne ich mit einer ganz schwierigen Aufgabe – in dieser der Gegner wohl sehr tief stehen und verteidigen wird. Wir wollen dieses Heimspiel mit aller Macht gewinnen und uns wieder in gewohnter Stärke präsentieren. Meine Jungs sind fit und ausgeruht – sodass wir mit breiter Brust in dieses Duell gehen werden“, unterstreicht Lemke weiter, der unter der Woche mit seinem Kader nur "leicht" trainiert hat, wie er abschließend ausführt: „Eine mäßige Dosierung des Trainings war mir sehr wichtig. Alle Akkus mussten noch einmal aufladen – und auch mögliche Verletzungen galt es zu verneiden. Ebenso haben sich auch im Laufe der letzten Trainingswoche immer wieder Spieler aus den Einheiten herausgezogen – um eine ausreichende Regeneration zu erzielen. Ich denke uns ist es auch gelungen die Köpfe und die Muskeln wieder startklar zu machen. Fest steht – wir wollen diesen Heimsieg mit aller Macht erzwingen.“ Personell bleibt weiterhin alles beim alten Stand. Marc Picko – Benedikt Decker, Sebastian Schmitt, Elias Heitkötter und Benjamin Arnold fallen weiterhin aus. Ebenfalls ausfallen wird Marcel Mühlen – der berufsbedingt fehlen wird. AM


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Wenn es sprichwörtlich nur noch um die goldene Ananas geht – und selbst der letzte Aufschwung keinerlei Punkte einfahren konnte, bleibt einem wohl nur noch die pure Lust am Fußball, auch wenn der Abstieg nur noch reine Formsache ist. Für die Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst geht es praktisch um nichts mehr. Und trotzdem will man als Tabellenletzter den Vorletzten ein wenig aus dem Konzept bringen, wenn man Sonntag um 17:00 Uhr im drittletzten Spiel der Saison die SG Bongard empfängt. Das Gegenüber pflegt aktuell neun Punkte – während man selbst weiterhin mit erst zwei Zählern die rote Ligalaterne in den Händen hält. Eine Saison zum schnellen Vergessen – ein Neuanfang vor der Stirn, hat man in all den Monaten aber trotz zahlreichen Rückschlägen die Freude am Fußball nie verloren. Dreimal noch gilt es zu spielen – neun Punkte liegen noch auf dem Tablett. Am Sonntag wollen die Mädels erfolgreich bestehen – auch wenn der Klassenerhalt verfehlt wurde. Im Hinspiel ergatterte sich Bongard damals ein 3:1 – blinzelt man im Lager der „Kernforster“ Mädels nun in Richtung einer Revanche. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst ist am Sonntag um 17:00 Uhr. AM

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Noch immer laufen die Kicker des TuS Mayen ihren Erwartungen hinterher. Noch immer grüßt der Tabellenkeller – und das so kurz vor Saisonende. Die Luft im Mayener Nettetal bleibt dünn. Zwar rangiert man noch nicht auf einem Abstiegsplatz – tanzt aber mit Platz vierzehn und sechundzwanzig Punkten auf dem Konto, gefährlich nah an der Klippe. Die Personalpolitik im Sommer – dass zähe Vorrankommen in dieser Runde und oftmals auch der fehlende Mut, könnte Mayen zum Verhängnis werden. Weiterhin ist der Klassenerhalt das große Ziel. Einige Spiele gilt es noch zu meistern – in denen man aber nicht nur wichtige Punkte ernten möchte, sondern viel mehr auch über Selbstvertrauen zur alten Stärke zurückfinden möchte. Aktuell schreiben die Jungs ums Trainer-Dou Matthias Tutas und Tobias Uhrmacher ihr dreizehntes Rheinlandliga-Jahr in Folge.

Ein Abstieg wäre fatal – gilt es noch irgendwie diese schwierige Mission zu meistern. Momentan hält man sich seit zwei Spielen in Folge ungeschlagen – dass letzte Duell gewann man über Montabaur sogar mit 3:0. Man ist auf dem richtigen Weg – den man gleich schon am kommenden Samstag beim Gastspiel in Trier-Tarforst gut und gerne fortsetzen möchte. Trier-Tarforst ist und bleibt wohl ein Lieblingsgegner des TuS – zumindest bei Betrachtung der gemeinsamen Vita. Neunzehn Duelle stehen aktuell unterm Strich – aus denen Mayen bislang elfmal als Sieger vom Platz ging. Neben vier Unentschieden – konnte auch Tarforst bis dato vier Erfolge verbuchen. So auch im Hinspiel – als man damals in Mayen knapp mit 1:0 gewann. Für den TuS – der sogar stolz auf erfolgreiche Oberligazeiten (20 Spielzeiten) zurückblickt und in deren ewigen Tabelle sogar den zwanzigsten Platz von achtundachtzig Plätzen markiert, ist die Zeit aber noch längst nicht abgelaufen. Noch ist alles möglich – selbst die erhoffte Wende in der Tabelle. Mayen kann und wird in den bevorstehenden Spielen alles geben und versuchen das Bestmögliche abzurufen. Die vorhandene Qualität und auch die Leidenschaft gilt es nur zu wecken – spätestens dann kehrt auch der Jubel ins idyllische Nettetal zurück. AM

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Viele Worte gibt es nicht mehr – die die aktuelle Situation der Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst beschreiben. Immer noch Letzter in der Tabelle – immer noch zwei Punkte auf dem Konto und am letzten Wochenende wieder verloren, als man dem überstarken Tabellenführer aus Bitburg mehr als deutlich mit 0:14 unterlag. Bereits am kommenden Freitag geht der traurige Ritt der heimischen FSG weiter – wenn man unter Flutlicht um 20:00 Uhr beim TuS Issel II aufläuft, der momentan mit sechzehn Punkten Platz sechs der Frauen-Bezirksliga-West einnimmt. Eine schwere – wenn auch lösbare Aufgabe, sind die Damen praktisch in jedem Spiel verpflichtet zu gewinnen, möchte man den Klassenerhalt noch irgendwie stemmen. Anstoß am Freitagabend ist um 20:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Schweich. AM