André Mergener

André Mergener

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BIld: Bernd Willems, 2. Vorsitzender, verabschiedet Trainer Daniel Will und Co-Trainer Marcel Wagner

Abschied nach vielen Jahren – wo schöne Erinnerungen überwiegen und auch die ein oder andere Träne kullerte. Im Rahmen des letzten Saisonspiels zwischen der Tarforster Zweitvertretung und dem FC Könen (5:3) am letzten Samstag – wurde Trainer Daniel Will und sein Assistent Marcel Wagner offiziell von Tarforsts zweitem Vorsands-Vorsitzenden Bernd Willems verabschiedet. Daniel Will sammelte rund zehn Jahre lang als Trainer im Junioren- und Seniorenbereich Erfahrung – und blickt auch auf eine lange FSV-Vergangenheit als aktiver Spieler zurück. „Daniel hat in unserem Verein eine sehr gute Arbeit geleistet. Wir sind ihm und auch seinem Co-Trainer Marcel Wagner sehr dankbar und wünschen beiden nun auch für ihre neue Aufgabe bei der SG Ruwertal viel Glück und Erfolg“,unterstreicht FSV-Vorstand Bernd Willems. Für Daniel Will war es kein leichter Abgang – wie er unmittelbar nach seinem letzten Spiel betont: „Man ist schon ein wenig wehmütig vom Platz gegangen – immerhin hat man hier sehr viele schöne Jahre erleben dürfen. Dennoch bin ich nicht komplett weg. Ich bleibe weiterhin in Tarforst wohnen – werde mir die Spiele des Vereins noch anschauen kommen und den Draht zu meiner Mannschaft aufrecht erhalten. Ich gehe mit einem guten Gefühl und werde den FSV immer in meinem Herzen tragen.“

Der FSV Trier-Tarforst bedankt sich herzlich bei Daniel Will und Marcel Wagner und wünscht beiden nun viel Glück und Erfolg an der Seitenlinie der SG Ruwertal!

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Ein Spiel der erhitzten Gemüter – vier Tore und ein glücklicher Sieger aus Trier-Tarforst, der seinen letzten Auswärtsritt beim FC Bitburg am frühen Samstagabend deutlich mit 4:0 gewinnen konnte.

Am Ende gewann nicht zwingend die bessere Mannschaft – viel mehr das Team, dass ihre Chancen konsequenter nutzen konnte. Denn spielerisch schenkten sich beide Mannschaften nichts. Jeder Zentimeter wurde erkämpft – jeder Grashalm auf links gedreht und auch die berühmten Strafraumszenen ließen die stolze Kulisse im Bitburger Ost-Stadion auf den Siedepunkt aufkochen. Grob gesagt – dass Rheinlandliga-Topspiel am vorletzten Spieltag hatte fast alle Zutaten beisammen um den Status als perfekt zu genießen.

Dabei war es zunächst der FC Bitburg der offensiv seine erste Duftmarke versprühte. Acht Minuten tickte erst die Uhr – und schon musste sich FSV-Keeper Johannes München mit beiden Händen Richtung Himmel lang machen und einen gewagten Distanzschuss von Simon Floß mit einem Hauch seiner Fingerspitzen über die Latte lenken, die selbst sogar noch wackelte (8.). Erste gute Möglichkeit der Hausherren – die schon früh im Spiel den Kampf suchten. Hartes Einsteigen und Fouls in dunkelgelber Manier – führten nach einer Viertelstunde schließlich zur zweiten Möglichkeit für den FCB – der einen Angriff über die Außenbahn in Szene setzte. So fand eine gute Vorlage von Pascal Alff Stürmer Joshua Bierbrauer – der anschließend frei vor dem Tor das runde Leder nur haarscharf über das Tarforster Gehäuse setzte (15.). Einen Wimpernschlag später gab der FSV aber die passende Antwort – als Patrik Kasel nach einer starken Balleroberung und einer anschließenden Solo-Aktion mit der ersten Chance seiner Mannschaft die 1:0-Führung aus Sicht der Gäste erzielte (16.). Spätestens jetzt hatte das Spiel noch mehr Pfeffer auf dem Schnitzel. Bitburg versuchte den Rückstand zu egalisieren – scheiterte aber meist immer einer gut sortierten Tarforster Hintermannschaft, die nicht nur routiniert verwalten konnte, sondern auch nach vorne gute Flanken produzierte. Nach einer halben Stunde wurde es aber erneut bitter für den FCB – der trotz Kampf und Leidenschaft ein weiteres Gegentor akzeptieren musste. Vorausgegangen war ein starker Angriff des FSV über Adrian Ziewers – der anschließend auf Nico Neumann auflegte. Neumann selbst agierte frei vor dem Tor und zeigte keinerlei Probleme zum 2:0 einzuschieben (31.). Auch in dieser Phase zeigte Bitburg weiterhin eine gute Moral. Denn nur wenige Minuten nach dem zweiten Tarforster Treffer verfehlten die Bierstädter den Anschlusstreffer gleich doppelt. Eine Doppelchance – jeweils vereitelt von Schlussmann München (35.).

Die erwartete Rückkehr der Bitburger steckte aber auch nach dem Seitenwechsel noch im Stau. Wieder hagelte es einen Rückschlag und prompt nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff – als Mohammad Rashidi nach einer starken Vorlage von Noah Schuch auf 3:0 aufstockte (51.). Aber auch hier verlor Bitburg nicht seinen Kampfgeist. Nach vorne mit allen Mitteln – oftmals „blutig“ und mit Gefahr einer möglichen Karte, versuchten es die Gastgeber aus allen Richtungen. Standfest und sicher aber die FSV-Defensive – die fast jeden Angriff des FCB schnell unterbinden konnte. Eine weitere Chance der Gäste sahen die Zuschauer nach gut einer Stunde – als eine Flanke von Adrian Ziewers anschließend in die Flugbahn von Nico Neumann steuerte, der hochstieg und mit einem Kopfball an Bitburgs Keeper Celestino Gombo scheiterte (63.). Besser machten es die Trierer Höhenkicker schließlich eine Viertelstunde vor Schluss – als Rashidi nach einer tollen Vorarbeit von Philipp Hahn zum 4:0-Endstand ausholte (75.). Der letzte Ritt in der Ferne – der hoffentlich vorletzte Jubel für diese Saison, peilen die Tarforster nämlich schon die letzte Aufgabe in dieser Runde an, wenn man am Samstag in einer Woche (04. Juni) um 17:30 Uhr im letzten Saisonspiel den FV Morbach begrüßt.

„Natürlich habe ich nicht im Vorfeld damit gerechnet – dass wir beim FC Bitburg mit vier Toren gewinnen werden. Sicherlich sind wir mit dem Ziel diesen Dreier zu landen nach Bitburg gefahren – wussten aber auch, dass und mit dieser Mannschaft eine sehr schwere Aufgaben bevorstehen wird. Unterm Strich bin ich aber sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Spielerisch haben wir überzeugt und konnten auch eiskalt unsere Chancen nutzen. Jetzt wollen wir diese Leistung erneut abrufen und auch in einer Woche gegen Morbach ein Feuerwerk zünden“, resümiert Chef-Trainer Holger Lemke nach Spielende. AM


Spiel-Infos

So spielte der FSV Trier-Tarforst: München – Toure – Schuch (61. Hahn) – Weber – Rashidi – Neumann (77. Picko) – Fuhs – Kasel (70. Kssouri) – Ziewers – Habbouchi – Jost (82. Herres)

Tore: 1:0 (16. Kasel) – 2:0 (31. Neumann) – 3:0 (51. Rashidi) – 4:0 (75. Rashidi)

Schiedsrichter: Maximilian Rüger

Zuschauer: 185


 

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Die Pokalreise geht weiter – der Traum geht in die nächste Runde, erreichte die Tarforster A-Jugend am frühen Donnerstagabend nach einem starken 5:2-Sieg über Kölbingen das Halbfinale des Rheinlandpokals, in dem man nun am kommenden Mittwoch (01. Juni) zuhause um 19:30 Uhr auf den Liga-Rivalen TuS Mosella Schweich trifft.

Die junge Truppe um Trainer Markus Schwind ließ nichts anbrennen. Über Kampf und jede Menge Leidenschaft – duellierten beide Teams die erste halbe Stunde aber zunächst ohne Tore. Zwar notierte der FSV einige gute Chancen – wie etwa ein von Nathan Bendorf ausgeführter Freistoß der gerade noch gehalten wurde (9.), oder nach knapp einer halben Stunde (25.), als der FSV erneut eine gute Möglichkeit die Führung zu erzielen nur haarscharf neben das Tor setzte. Unterm Strich waren die Kicker der heimischen Zunft zur Stelle – wenn auch noch erfolglos, drückte man Kölbingen nun immer mehr an die Wand. Nach einer guten halben Stunde (35.) konnten sich die Trierer Höhenkicker schließlich mit der Führung belohnen – als Nathan Bendorf einen unglücklichen Fehler des Gegners eiskalt ausnutzte und das runde Leder gekonnt über die Torlinie zum 1:0 drückte. Fünf Minuten später ließ es Bendorf erneut klingeln – als er einen gewagten 30Meter-Hammer direkt ins Tor zum 2:0 vollstreckte (40.). Kurz vor der Pause kamen aber auch die Gäste aus Kölbingen noch einmal zum Zug. Der Anschlusstreffer zum 1:2 – und ein FSV, der das eigentlich unnötige Gegentor mit einem Schmunzeln in Kauf nahm.

Nach der Pause hatte Kölbingen aber zunächst den besseren Start. Der schnelle 2:2-Ausgleich – keineswegs unverdient (55.), stellte die Uhren des Spiels schließlich wieder auf Null, zumindest vorübergehend. Denn zwanzig Minuten vor Schluss erlöste der FSV Freund und Feind und ging dank Leon Fuchs – der jubelnd zum 3:2 ausholte, erneut in Führung (70.). Spätestens jetzt machten die Tarforster kurzen Prozess. So erfolgte das 4:2 nur einen Wimpernschlag später – als Finn Sonnenberg lässig und gekonnt für eine Art Vorentscheidung sorgte (71.). Fünf Minuten vor Schluss setzte sich auch Leon Fuchs wieder in Szene – der mit dem 5:2 einen souveränen Halbfinal-Einzug lautstark umjubelte. „Letztendlich war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft aufgrund der zweiten Halbzeit – wo wir auch unsere Chancen brutal nutzen konnten. Jetzt stehen wir im Halbfinale und es ist für den Verein und für meine Jungs schon eine großartige Sache. Gerade gegen Schweich wird sprichwörtlich die Hütte brennen. Jetzt wollen wir auf jeden Fall auch das Finale erreichen“, untermauert Trainer Markus Schwind kämpferisch.

Eine Leistung mit Charakter – die man schließlich auch am Samstag im letzten Heimspiel der Liga abrufen möchte. Zwar hält man neben dem Pokal-Weiterkommen auch die Vizemeisterschaft ungefährdet in den Händen – dennoch soll es auch im finalen Match gegen die JFV Vulkaneifel einen Dreier hageln, der schließlich nicht nur eine starke Saison krönen, sondern viel mehr auch die Tarforster Heimstärke einmal mehr untermauern würde. Denn zuhause sind die Trierer Höhenkicker in dieser Runde noch ungeschlagen – und das soll auch, geht es nach Trainer und Spielern, gut und gerne so bleiben. Anstoß am Samstag ist um 17:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst. AM

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In der A-Junioren-Rheinlandliga „Meisterstaffel“ auf großem Fuß unterwegs – möchten die Jungs um Trainer Markus Schwind schließlich auch das Kapitel Rheinlandpokal erfolgreich weiterschreiben. Der Weg der jungen Kicker führte heuer bis ins Viertelfinale – wo man nun am kommenden Donnerstag um 16:00 Uhr auf die JSG WällerLand Kölpingen trifft. Das Ziel ist klar – dass Ticket Richtung Halbfinale soll gelöst werden. Eine schwere – wenn auch lösbare Aufgabe, möchte man schließlich neben einer munteren Liga-Wanderung, auch im Pokal eine unterm Strich erfolgreiche Saison krönen.

Die Entwicklung der heimischen A-Jugend ist enorm. Markus Schwind als Strippenzieher an der Seitenlinie – wurden nicht nur zahlreiche Talente geformt, sondern auch eine Mannschaft aus dem Boden gehoben, die fußballerisch und menschlich auf allen Wegen überzeugt. In der Liga pflegt man weiterhin mit 39 Punkten einen überaus starken zweiten Tabellenplatz. Die Vizemeisterschaft ist sicher. Viele Siege – großer Jubel und ein zufriedener Trainer, der seine Schützlinge schließlich auch im Pokal ganz vorne eingliedern möchte. Ihren Weg bis ins Viertelfinale meisterten die Jungs um Markus Schwind nach Siegen über Speicher – Vulkaneifel und Bitburg. Auch die kommende Hürde – die mit Kölpingen keine einfache werden wird, möchten die Trierer Höhenkicker mit Leidenschaft, Stärke und dem gewissen Quäntchen Glück stemmen. „Für uns ist klar – wir wollen das Halbfinale, in dem wir dann gegen Schweich duellieren, mit aller Macht erreichen. Wir spielen dieses Jahr eine brutal starke Saison. Zuhause sind wir noch komplett ungeschlagen – möchten wir nun auch diese Stärke auf den Pokal übertragen. Ich denke – diese Saison ist sogar die bisher beste Runde in der Geschichte der A-Jugend. Das macht nicht nur mich als Trainer stolz – sondern ganz besonders meine Jungs, die sich natürlich auch mit einem Halbfinal-Einzug belohnen möchten“, untermauert Schwind selbstbewusst, der im Pokal-Duell bis auf Luis Böhme – der verletzungsbedingt ausfällt, aus den Vollen schöpfen kann.

Nach dem Pokal wartet am Samstag schließlich auch der letzte Spieltag einer unterm Strich gelungenen Saison. Obwohl es für den FSV um nichts mehr geht – da die Vizemeisterschaft schon in trockenen Tüchern schlummert, möchte man aber trotzdem die brutale Heimbilanz weiter ausbauen und demnach auch am Samstag gegen die JFV Vulkaneifel siegessicher bestehen. „Das letzte Heimspiel wollen wir natürlich auch gewinnen. Zuhause sind wir dieses Jahr eine echte Macht und das möchten wir natürlich dann auch am Samstag einmal mehr unter Beweis stellen“, fügt Markus Schwind abschließend hinzu, dessen Team aber nun erst einmal Pokalluft schnuppert. Anstoß am Donnerstag ist um 16:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst. AM

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In Bitburg grüßt die Zufriedenheit und das nach einer überaus starken Saison. Die Bierstädter sind im Oberhaus des Verbandes angekommen – belegen aktuell den dritten Tabellenplatz und führen starke 56 Punkte im Gepäck.

Seit dem Aufstieg im Jahr 2020 hält der FCB die Erfolgsfahne vielversprechend in die Höhe. Trainer Fabian Ewertz hat ein Team geformt – dass nicht nur Fußball spielen kann, sondern auch abseits des Platzes zusammenwuchs. Der sportliche Erfolg erwiderte anschließend – sodass Bitburg auch in der Zukunft eine ernstzunehmende Rolle in der Rheinlandliga einnehmen dürfte.

Schon jetzt haben sich die Bitburger einen Namen in Stein gemeißelt. Man nimmt sie ernst – zollt ihnen großen Respekt und steht ihnen mit großer Vorsicht gegenüber. Kampfgeist – Leidenschaft und starke Einzelspieler. Nach 29 Spielen stehen 17 Siege – 5 Unentschieden und nur 7 Niederlagen unterm Strich. Offensiv mit schon 76 erzielten Toren brandgefährlich – ließ man im Gegenzug nur 48 Tore zu. Dabei glänzte in dieser Runde nicht immer alles ganz im Geschmack der Bitburger. Ein schwieriger Saisonstart galt es zu meistern. Einige Rückschläge und die positive Wende im weiteren Verlauf. Den FCB-Akteuren gelang zwar zum Auftakt in Auw ein 1:0-Sieg – aber danach setzte es gleich in fünf Spielen vier Niederlagen. Nach sechs Partien fanden sich die nach der Corona-Abbruchsaison 2019/20 aufgestiegenen Bierstädter sogar auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Für Ewertz war das aber kein Grund zur Panik. Seine Gelassenheit und sein Glaube an sein Team – waren viel stärker als jeder Rückschlag in dieser Runde.

Besonders gefürchtet in den Augen des Gegners – Joshua Bierbrauer, Bitburgs gefährlichster Torjäger, der mit schon 24 Buden Platz drei der Torjägerliste einnimmt. Bierbrauer war es auch – der die Führung für sein Team im Hinspiel beim FSV Trier-Tarforst erzielte, was am Schluss nach einem spektakulären Endspurt mit einem 2:2-Remis endete. Ein Hinspiel der erhitzten Gemüter – dürfte schließlich auch das Rückspiel einiges an Kampf bieten. Für beide Teams ist es am kommenden Samstag das insgesamt zweite Aufeinandertreffen im Rahmen eines Pflichtspiels. Ein Topspiel in der Tabelle – wenn der Fünfte aus Tarforst dem Dritten aus Bitburg den Rang streitig machen möchte. Doch ganz egal wie auch das Spiel am Samstag ausgehen mag – stolz dürfen die Bierstädter aber allemal auf diese Runde sein, in der man nicht nur sportlich überzeugen konnte, sondern viel mehr auch ein Team mit Charakter auf die Fußballbühne stellte. AM

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Wenn die Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst am kommenden Sonntag im letzten Spiel dieser Saison beim Stadt-Nachbarn VfL Trier antreten muss – geht es für die Mädels um Trainer Ricardo Seibel um nichts mehr. Den Abstieg in die Kreisliga schon längst gedanklich angenommen – möchte man aber trotzdem noch ein letztes Mal auf Bezirksliga-Ebene den Spaß und die Leidenschaft auspacken und sich mit einer ordentlichen Leistung beim Tabellenzweiten VfL Trier aus der Liga verabschieden. Unterm Strich ruht eine Saison zum abhaken. Viele Niederlagen – nur zwei Punkte auf dem Konto und den letzten Tabellenplatz fest in den Händen verankert, strebt man einen „Neuanfang“ an, wenn auch eine Klasse tiefer. Für die FSG selbst ist der Ausgang des bevorstehenden Derbys nur reine Nebensache – auch wenn man sich nicht ganz kampflos dem VfL unterwerfen möchte. Immerhin hat man noch mit Blick auf das Hinspiel eine städtische Rechnung offen – als man damals mehr als deutlich mit 0:9 unterlag. Anstoß am Sonntag ist um 15:00 Uhr auf dem Rasenplatz in Heiligkreuz. AM

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Trotz anfänglichen Startschwierigkeiten schob sich der Ahrweiler BC mit Verlauf dieser Saison immer weiter in der Tabelle nach oben. Aktuell schreibt man sechsundsechzig Punkte und hält die Spitzenposition der Rheinlandliga nach wie vor fest in den Händen.

Die Geschichte des Ahrweiler BC ist schon einzigartig. Binnen kurzer Zeit entwickelte sich das Team von der Ahr zu einem echten Überflieger der Liga. Starke Einzelspieler um Almir Porca und Co. – einen gefestigten Unterbau und Strippenzieher an der Seitenlinie und hinter den Kulissen, die das nicht enden wollende Fußballmärchen gut gelaunt weiterlaufen lassen. Der ABC ist heuer auf Oberligakurs – wieder einmal, und das auch zu recht. Spiel um Spiel konnte die Mannschaft um Trainer Andreas Dick ihre überaus starke Qualität ein Stückchen mehr entfalten, schob man sich schließlich ganz nach oben und blickt ferner auf den neunten Sieg in Folge und das zwölfte Spiel in Serie ohne Niederlage. Die letzte Pleite schrieb man Mitte März in Morbach. Eine beachtliche Bilanz – die man nun auch in den noch drei ausstehenden Spielen mit breiter Brust und eiskaltem Blick ausbauen möchte.

Die Zukunft schreibt sich ganz im Sinne des ABC – und das auch abseits des Platzes. Denn auch hinter den Kulissen setzten die Rot-Weißen ein dickes Ausrufezeichen mit Blick auf die Position des Sportlichen Leiters – wo man mit Jonny Susa einen alten Bekannten für dieses wichtige Amt gewinnen konnte. Susa war viele Jahre selbst Trainer in Ahrweiler und brachte diesen Club nach einem sensationellen Durchmarsch von der Kreisliga-B bis hin in die Aufstiegsrunde zur Oberliga – und das alles binnen fünf Jahren. Jetzt ist er zurück und wird dieses Amt zur neuen Saison antreten. Die Oberliga ist das große Ziel – will man sich aber nicht nur den Zweiten aus Kirchberg weiterhin vom spielerischen Leib halten, sondern viel mehr auch die eigene Dominanz weiter ausbauen.

Mit sechsundachtzig erzielten Toren pflegt man zudem den zweitbesten Sturm der Liga – direkt hinter Verfolger Kirchberg. Auch am kommenden Samstag erhofft sich der ABC die bisher starke Serie fortsetzen zu können – wenn man im insgesamt sechsten gemeinsamen Duell beim FSV Trier-Tarforst aufläuft. Der FSV liegt dem ABC bisher gut – konnte man so schon viermal den Platz als Sieger verlassen. Trier-Tarforst hingegen schrieb erst einen dreifachen Erfolg. Die Spannung selbst könnte für das sechste gemeinsame Duell beider Clubs nicht höher pulsieren. Denn die märchenhafte „Moral“ von der Geschicht – mit einem einzigen Punktgewinn in Trier-Tarforst könnte der Ahrweiler BC seinen Meisterkurs Richtung Oberliga schon vorzeitig besiegeln. AM