André Mergener

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„Ich weiß nicht woher ich diese Kraft und Hoffnung nehme – aber ich glaube noch ganz fest an unseren Klassenerhalt“, untermauert Damen-Trainer Ricardo Seibel, der mit seiner Damen-Elf weiterhin auf den ersten Sieg der Saison wartet.

Die letzten Spiele zeigen – in der Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst steckt weit aus mehr Potenzial wie es der momentane Tabellenplatz aussagt. Denn nach wie vor halten die „Kernforster“ Mädels die rote Liga-Laterne in den Händen, zählen erst zwei Punkte und warten weiterhin auf den ersten dreifachen Erfolg in dieser schwierigen Runde. „Die letzten Spiele machen Mut. Auch wenn wir nicht als Sieger hervorgegangen sind – haben meine Mädels aber richtig gute Akzente gezeigt. Auch nach der 0:4-Niederlage gegen den VfL Trier. Das Ergebnis ist in meinen Augen etwas zu hoch ausgefallen. Wir haben gut dagegengehalten und auch nach vorne phasenweise überzeugt. In dieser Liga können wir eigentlich – ausgenommen gegen zwei Vereine, praktisch gegen jedes Team gewinnen. Es ist möglich und keinesfalls utopisch“, betont Seibel weiter.

Bereits am kommenden Sonntag streben seine Damen die nächste große Chance an – auswärts beim SV Dörbach den ersten Sieg in dieser noch mauen Spielzeit zu landen. „Im Hinspiel haben wir Dörbach phasenweise an die Wand gespielt – am Ende aber leider 1:3 verloren, da wir im Verlauf des Spiels einfach unseren guten Fußball eingestellt haben. Dieses Mal wollen wir entschlossener auftreten und in Dörbach zum ersten Sieg finden. Meine Mädels sind hochmotiviert und wollen am Sonntag alles abrufen“, legt Ricardo Seibel entschlossenen nach, der am Sonntag personell fast aus den Vollen schöpfen kann. Sein bisher größtes Problem – die Tor-Position, wie er abschließend klarstellt: „Am Sonntag werden wir eine schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken können. Zumindest außerhalb des Tores kann ich aus den Vollen schöpfen. Leider wird uns unsere Torfrau fehlen – hier muss ich wohl eine Feldspielerin zwischen die Pfosten stellen. Das wird nicht einfach. Ansonsten bin ich frohen Mutes – dass wir gegen Dörbach endlich einen Sieg bejubeln können.“ Anstoß am Sonntag ist um 16:30 Uhr auf den Kunstrasenplatz in Dörbach. AM

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Ein überaus erfolgreiches Wochenende liegt im Rücken – gelang vielen Junioren-Teams des FSV Trier-Tarforst am Samstag eine volle Punktlandung. Während die D1 zuhause gegen die JSG Rheinbrohl nicht über ein 1:1-Remis hinaus kam und die A2 nach einem stolzen 9:1-Erfolg gegen Fell mächtig jubeln durfte, feierte auch die C1, B1 und A1, die alle drei jeweils wichtige Siege einfahren konnten. So gelang der B1 zuhause gegen Wittlich nach Toren von Efe Kaan Bozkurt und Jason Schmitz ein 2:1-Sieg. Vier Tore konnte indes die C1 beisteuern – die nach Toren Jan Ole Rambusch, Dwran Kunduru und zweimal Samuel Schetter, einen verdienten 4:1-Sieg über die JFV Schieferland feiern durfte.

Auch vier Tore und das im hitzigen Derby bei der Mosella aus Schweich – zählte die um Markus Schwind trainierte A-Jugend, die in Schweich ebenfalls deutlich mit 4:1 gewann. Obwohl Schweich nach einer knappen halben Stunde mit 0:1 in Front ging – drehte der FSV nach der Halbzeit so richtig auf und kippte das Spiel binnen weniger Minuten nach Toren von Luis Böhme (2x), Nathan Bendorf, Jakob Distino souverän zum 4:1. Dank des Erfolges grüßt die Schwind-Elf nun mit stolzen dreißig Punkten weiterhin von der Tabellenspitze der A-Junioren-Rheinlandliga Meisterstaffel. AM

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Die mit erst einem Punkt auf dem Konto datierte und auf dem letzten Platz rangierende Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst hat die Hoffnung auf einen möglichen Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Nach der 0:4-Niederlage jüngst gegen den VfL Trier – greifen die Damen um Trainer Ricardo Seibel am kommenden Sonntag schließlich zur nächsten großen Chance Richtung Erfolg – wenn man um 17:00 Uhr die auf dem fünften Platz stehende DJK Watherath begrüßt. Hoffnung dürfte den „Kernforster“ Mädels jedoch das Hinspiel machen – als man sich damals mit einem leistungsgerechten 2:2-Remis trennte. Anstoß am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz in Tarforst ist um 17:00 Uhr. AM

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Bei den Jungs der Tarforster A-Jugend läuft es derzeit richtig gut. Siege um Siege werden errungen – belegen die Trierer Höhenkicker nach drei Spieltagen in der Meisterstaffel der A-Junioren-Rheinlandliga mit schon 27 Punkten auf dem Konto einen starken ersten Tabellenplatz. Ein Teil dieser tollen und starken Mannschaft sind auch Jasper Stolz und Luca Schmitt. Alle beide standen jüngst auch im Kader der ersten Mannschaft – als man auswärts beim TuS Montabaur verdient mit 3:0 gewinnen konnte. Jasper Stolz wurde gegen Ende sogar eingewechselt und bereitete ein Tor vor – was im Anschluss aber leider auf Abseits entschieden wurde. Eine aufregende Zeit – nicht nur dank ihrem Gastspiel in der Rheinlandliga-Elf – sondern auch mit Blick auf den munteren Ritt der A-Jugend. Nach ihrer Nominierung sowie ihrem Kurz-Einsatz im Rheinlandliga-Kader sprachen wir mit beiden Spielern über diesen Tag – über ihre Zeit in der A-Jugend und ihre ganz persönlichen Ziele im Fußball:

 

Hallo Jasper und Luca! Wie sieht so bisher eure Fußballlaufbahn aus bzw. wo ging es los und seit wann spielt ihr beim FSV Trier-Tarforst?

Jasper: Ich selbst habe mit sieben Jahren beim SV Trier-Olewig angefangen Fußball zu spielen und bin dann in der D-Jugend zum FSV Trier-Tarforst gewechselt. Seitdem habe ich alle Jugendmannschaften durchlaufen und spiele mittlerweile im zweiten Jahr A-Jugend.

Luca: Ich spiele von klein auf beim FSV. Das müssten dann inzwischen 13 oder 14 Jahre her sein, wo ich zum ersten Mal das Trikot von Tarforst trug. Von da an durchlief ich alle Jugendmannschaften bis zur A-Jugend, wo ich aktuell auch spiele.

 

Mit der A-Jugend seit ihr ja momentan sehr munter unterwegs. Was ist euer Rezept das es aktuell so gut läuft und wo führt für euch die Reise hin bzw. wo wollt ihr hin?

Luca: Ich denke das unsere Mannschaft eine hohe Qualität und vor allem eine gute Mentalität besitzt. Das hat man vor allem beim Spiel am Samstag gegen Wissen gesehen, wo wir unglücklich 0:1 in Rückstand geraten und dann mit einer guten Willensleistung zurückkommen sind und das Spiel noch drehen konnten. Das Ziel kann in der Meisterschaftsrunde nur sein, Meister zu werden und somit den Aufstieg in die Regionalliga zu schaffen. Dafür werden die nächsten Spiele gegen die direkte Konkurrenz aus Schweich und Andernach richtungsweisend sein, ob wir bis zum Ende der Saison um die Meisterschaft mitkämpfen können. Auch im Pokal sind wir noch drin und haben das Ziel ins Halbfinale einzuziehen. Dafür wirft die Mannschaft sowohl im Training als auch im Spiel alles rein.

Jasper: Ja für uns läuft es diese Saison ziemlich gut, bis auf drei Niederlagen, die größtenteils auch vermeidbar waren, haben wir alle Spiele gewonnen und stehen aktuell auf dem ersten Platz in der Rheinlandliga-Meisterstaffel, wobei andere Teams noch Nachholspiele haben. Der Schlüssel hinter unserem Erfolg liegt denke ich darin, dass wir eine sehr eingespielte Mannschaft haben, die größtenteils schon lange zusammenspielt, eine hohe Qualität besitzt und ein super Zusammenhalt in der Mannschaft besteht. Die nächsten beiden Spiele gegen die direkten Konkurrenten aus Schweich und Andernach werden denke ich richtungsweisend sein, ob es am Ende für nach ganz oben reicht.

 

Im Auswärtsspiel beim TuS Montabaur habt ihr zwei sogar im Kader der Rheinlandliga-Mannschaft gestanden. Jasper – du wurdest gegen Ende des Spiels auch eingewechselt und hast ein Abseitstor vorbereitet. Was für ein Gefühl war das für euch und wie habt ihr diesen Tag erlebt?

Jasper: Beim Spiel in Montabaur im Kader zu stehen war natürlich eine super Erfahrung und hat mich persönlich sehr gefreut. Die ganze Atmosphäre und auch das Spiel an sich war natürlich nochmal ein großer Unterschied zu unseren Spielen mit der A-Jugend. Das ich eingewechselt wurde hat mich persönlich sehr gefreut und ich habe die Minuten sehr genossen, wobei es natürlich schade war, dass mir die Vorlage wegen Abseits aberkannt wurde, was man meiner Meinung nach auch anders hätte auslegen können. Mit den beiden Siegen und meinem Debüt war es ein rundum gelungenes Fußball-Wochenende.

Luca: Das Gefühl bei der ersten Mannschaft dabei zu sein war natürlich toll. Das ist ja das Ziel, worauf jeder Jugendspieler, der beim FSV spielt, hinarbeitet. Es war auch interessant wie die Mannschaft das Spiel angeht, wie die Mentalität vor dem Spiel ist und wie das Aufwärmen abläuft. Daraus kann man auch viel lernen und seine eigene Spielvorbereitung optimieren. Auch die Qualität des Spiels aus nächster Nähe mitzuerleben spornt einen noch mehr an in jedem Training das Beste zu geben und auch dieses Level zu erreichen.

 

Wo wollt ihr persönlich im Fußball noch hin – was sind eure großen Ziele?

Luca: An erster Stelle steht erst einmal meine berufliche Zukunft. Ich strebe ein Studium an und wenn sich dies mit dem Fußball vereinbaren lässt, ist es das Ziel, die beste Version von mir selbst zu werden. Um dies zu erreichen, versuche ich in jedem Training und Spiel eine Topleistung abzuliefern. Wenn mir dies gelingt, bin ich davon überzeugt, dass der Erfolg von selbst kommt.

Jasper: Ich persönlich werde vermutlich ab Oktober nach Köln zum Studium ziehen, weshalb es erst einmal noch offen ist wie und in welcher Form es fußballerisch für mich weitergeht. Mein Ziel ist es auf jeden Fall weiterhin mit Spaß am Ball zu bleiben und in welcher Liga und bei welchem Verein ist aktuell noch völlig offen.

 

Erhofft ihr euch in der Zukunft mehr Einsätze in der ersten Mannschaft?

Jasper: Ich persönlich fand es eine super Erfahrung im Kader zu stehen und meine ersten Minuten zu sammeln und würde mich freuen weitere Einsätze zu haben, wobei das ganze auch nicht selbstverständlich ist.

Luca: Ich glaube, das wäre für jeden toll, der bei Tarforst in der Jugend spielt. Im Vordergrund steht jedoch, die Saison bei der A-Jugend so erfolgreich wie möglich zu Ende zu bringen.

 

Was könnt ihr den anderen Jugendspielern des FSV mit auf den Weg geben für sich zu motivieren, um vielleicht auch mal in den Genuss zu kommen bei den Großen zu spielen?

Luca: Das wichtigste ist, Spaß am Fußball zu haben. Dabei muss man natürlich auch den Ehrgeiz haben, sich in jedem Training und Spiel in den Dienst der Mannschaft zu stellen und somit Topleistungen abzuliefern. Wenn man dies hat, dann kommt die persönliche Entwicklung von ganz alleine.

Jasper: Persönlich kann ich jedem Spieler nur raten weiterhin mit viel Freude und Spaß am Ball zu bleiben und die Trainingseinheiten und Spiele ernst zu nehmen. Und irgendwann kommt dann der Moment in dem man die Chance bekommt, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen und im Kader steht.

 

Okay ihr zwei – ich danke euch für das Interview und wünsche euch noch ganz viel Erfolg und den baldigen Aufstieg eurer A-Jugend.

Jasper / Luca: Danke!

 

Mehr Infos zur A-Jugend gibt es hier - auch haben wir eine A2

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Die große Überraschung blieb aus – am Ende stand eine 0:4-Niederlage unterm Strich. Ohne große Erwartungen traf die Damen-Elf der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst am Sonntagnachmittag zuhause auf das zweitplatzierte Topteam des VfL Trier. Ein phansenweiser harter Kampf – wenn auch mehr im defensiven Bereich, lagen die Chancen über einen Erfolg ziemlich hoch. Demnach grüßen die Damen um Trainer Ricardo Seibel weiterhin mit erst zwei Punkten vom letzten Platz der Frauen-Bezirksliga-West. Nächstes Spiel ist am Sonntag in einer Woche (03. April) – wenn man um 17:00 Uhr in einem weiuteren Heimspiel die DJK Watzerath begrüßt. AM

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Nach der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende zuhause gegen die SG Kylltal-Birresborn – war die Fußball-Damenmannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst unter der Woche erneut gefordert – und trennte sich am Mittwochabend zur Nachholpartie auswärts bei der SG Bongard mit einem torlosen Remis. Wenig Chancen – jedoch gut gekämpft, reichte es am Ende nicht zu erhofften Sieg. „Wir konnten uns einfach zu wenig Chancen erarbeiten. Das war unterm Strich zu wenig – wobei meine Mädels spielerisch wirklich gekämpft haben. Dieses Spiel hätten wir schon gewinnen müssen – wenn wir dem Abstieg noch vom Tellerrand springen wollen. Es wären wichtige Punkte gewesen – leider reichte am Ende nur für einen Zähler. Ich bin schon ein wenig enttäuscht“, betont Damen-Trainer Ricardo Seibel, der mit seiner Mannschaft bereits schon am Sonntag der nächsten großen Hürde gegenübersteht.

Zu Gast in Trier-Tarforst empfängt man den Tabellenzweiten VfL Trier – wo nicht nur ein direktes Stadt-Derby auf die „Kernforster“ Damen wartet, sondern auch ein ungleiches Duell mit Blick auf die Tabelle. Die Elf aus der Südstadt führt mit stolzen dreißig Punkten Platz zwei der Tabelle – selbst schreibt man nur zwei Zähler sowie die „Rote Laterne“ der Frauen-Bezirksliga-West. Wie deutlich es werden kann zeigte sich schon einst im Hinspiel – als man auswärts beim VfL deutlich mit 0:9 unterlag. „Wir blicken dem Spiel gegen den VfL Trier realistisch entgegen und rechnen uns keinerlei Punkte aus. Wir wollen eine gute Figur abgeben – und uns so gut es geht verkaufen und letztendlich die Schadensbegrenzung so gering wie möglich halten. Es wir ein so verdammt schweres Spiel werden – in dem wir aber mit aller Macht kämpfen werden“, gibt Seibel abschließend zu verstehen. Anstoß am Sonntag ist um 17:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Trier-Tarforst. AM