André Mergener

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Große Erfolge – viele Matchbälle und reichlich Jubel. Positiv und das mit Schläger und Ball – blickt auch die Tennis-Abteilung des FSV Trier-Tarforst auf das zurückliegende Jahr zurück. Im Interview stand Tennis-Abteilungsleiter Rolf Schiffer Rede und Antwort:

 

Hallo Rolf! Tennis 2021 – wie fällt dein Fazit von diesem Jahr aus?

Rolf Schiffer: Das Fazit ist durchweg positiv sowohl im sportlichen Bereich als auch im Bezug auf Mitgliederzahlen und Zukunftsperspektiven. 2021 war trotz Corona ein sehr gutes Jahr für unseren Tennis.

 

Was wurde erreicht – und wo siehst du noch Verbesserungsbedarf?

Rolf Schiffer: Das Online-Buchungssystem wurde auf die Außenplätze erweitert und sehr positiv aufgenommen. Der sportliche Bereich ist durch den Aufstieg unserer Damen- und Herrenmannschaft sehr positiv verlaufen. Auch alle anderen Mannschaften haben den FSV in der Medenrunde sehr gut vertreten. Die Verbesserung der Infrastruktur unserer Anlage – die bereits in den letzten Jahren permanent vorangebracht wurde, muss weiter betrieben werden. Das Vereinsleben sollte durch Veranstaltungen/Turniere intensiviert werden.

 

Wie war die Resonanz zum Vorjahr und konnte man 2021 mehr Leute zum Tennis begeistern?

Rolf Schiffer: Absolut – die Mitgliederzahl ist gestiegen und dies nicht nur aufgrund der Tatsache das Tennis als "kontaktarme" Sportart allgemein mehr Zulauf erhält.

 

Wie blickt eure Abteilung auf das kommende Jahr – worauf freut man sich besonders?

Rolf Schiffer: Wir freuen uns natürlich immer auf den Beginn der Außensaison und die Herausforderungen in der Meden-Runde und hoffen auf möglichst normale Voraussetzungen ohne coronabedingte Einschränkungen.

 

Was wurde im Nachwuchs erreicht?

Rolf Schiffer: Der Nachwuchsbereich boomt und mein Dank gilt dem Super-Einsatz unseres Jugendwartes mit seinen Helfern und der Unterstützung des Hauptvereins.

 

Wo siehst du die FSV-Tennis-Abteilung in den nächsten Jahren – was ist möglich und realistisch?

Rolf Schiffer: Tennis ist generell wieder auf dem Vormarsch. Dies ist, wie in den 80er Jahren, nicht zuletzt den Erfolgen deutscher Tennisprofis zu verdanken sondern auch der Tatsache, dass Tennis eine kontaktarme Sportart ist und unter den Corona-Auflagen weniger zu leiden hatte als andere Sportarten. Der unschätzbare Vorteil einer eigenen Tennishalle und die Lage in einem ständig wachsenden Stadtteil sind ebenso zu erwähnen. Ein ganz wichtiger Punkt ist die anstehende Grundsanierung der Außenplätze und Umrüstung auf Allwetterplätze. Wir hoffen das dies übernächste Saison geschieht. In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei unserem Gesamtvorstand für die in der Vergangenheit erhaltene Unterstützung bedanken und ich bin mir sicher, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

 

Okay Rolf – ich danke dir für das Interview und wünsche dir weiterhin alles Gutes und viel Erfolg für 2022!

Rolf Schiffer: Danke!

 

Hier alle Infos zur FSV-Tennis-Abteilung

 

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Die Arbeit in der Nachwuchsschmiede ist breit gefächert. Talente fördern – Kooperationen schmieden, den Spaß am Fußball entfachen und nebenbei auch noch viel Organisations-Kram abseits des Platzes. Steffen Hilmer ist Jugendleiter von Triers zweitgrößtem Verein. Sein Schreibtisch ist voll – seine Gedanken plus Arbeitsweise professionell, konnte Hilmer – der zudem auch Trainer der B1-Jugend ist, schon viel erreichen. Die vergangenen Jahre und Monate waren hart – unterm Strich der Corona-Pandemie geschuldet. Und trotzdem verbuchte man Erfolge im Zeichen der eigenen Jugend – die nicht nur freudige Gesichter zeichnen, sondern viel mehr auch die stolze Vereins-Philosophie einmal mehr untermauern. Im Interview stand FSV-Jugendleiter Steffen Hilmer nun Rede und Antwort:

 

Hallo Steffen! Wie bilanzierst du das Jugendjahr 2021 – wie zufrieden bist du?

Steffen Hilmer: Im Großen und Ganzen sind wir mit der Entwicklung im Jahr 2021 zufrieden. Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin vor große Herausforderungen gestellt. Wir konnten aber den allergrößten Teil unserer Kinder und Jugendlichen bei uns halten. Hierfür möchte ich mich bei unseren Trainerinnen und Trainer bedanken, die durch viel Arbeit in Online-Einheiten oder durch Einzelgespräche die Bindung nicht verloren haben. Probleme, die im Laufe des Jahres aufgetreten sind, konnten wir immer gut entgegen wirken und wir haben uns trotz Pandemie in vielen Bereichen weiterentwickelt. Zusammenfassend gehen wir mit einem positiven Gefühl ins neue Jahr!

 

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Was wurde erreicht und was versäumt?

Steffen Hilmer: Erreicht wurde einiges. Wir haben im unteren Jugendbereich ein neues Konzept entwickelt, das es ermöglicht uns noch breiter aufzustellen und gezielter kindgerecht Arbeiten zu können. Unsere D2-Jugend konnte den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen. Unsere D1 und C1 haben alle Möglichkeiten auf den Klassenerhalt in der Rheinlandliga und unsere B1 und A1 stehen auf einem sehr guten ersten bzw. zweiten Tabellenplatz der Rheinlandliga sowie im Achtelfinale des Rheinlandpokals. Ein Nachweis für die gute Arbeit, die der FSV in den letzten Jahren geleistet hat! Ein Meilenstein für unsere Jugendabteilung, aber auch den gesamten Verein, ist unser neues Kleinspielfeld am Rasenplatz. Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns bei diesem tollen und wichtigen Projekt unterstützt haben! Wir haben allerdings nicht nur ein neues Spielfeld gebaut, sondern auch einen neuen Vereinsbus angeschafft. Wir fahren nun also mit zwei modernen 9-Sitzern im FSV-Gewand zu unseren Auswärtsspielen. Wir haben zwei weitere Trainer, die im Laufe des Jahres ihre B-Lizenz sehr erfolgreich absolviert haben – an dieser Stelle von mir nochmal herzlichen Glückwunsch! Wir haben somit 6 Trainer bei uns in der Jugendabteilung, die mindestens die B-Lizenz haben. Was versäumt wurde, ist immer schwer zu sagen. Grundsätzlich sind wir bei allem, was wir machen sehr selbstkritisch und legen viel Wert auf Reflektion. Wir Trainerinnen und Trainer und Verantwortliche suchen fortlaufend Gespräche um nichts zu versäumen. Wir haben im Jahr 2021 vielleicht nicht alles Gut gemacht, aber bei all der Masse, die wir uns vorgenommen und umgesetzt haben, überwiegen die positiven Erfolge – das ist doch das was zählt!

 

Wo steht noch Verbesserungsbedarf geschrieben – wo liegen die Baustellen?

Steffen Hilmer: Wir möchten in Zukunft unsere bei uns ausgebildeten Talente länger bei uns im Verein halten. Wir spielen mit allen Mannschaften bis in den Herrenbereich in der Rheinlandliga und arbeiten, wie schon erwähnt, mit hoch qualifizierten Trainerinnen und Trainer und sorgen für eine individuelle, nachhaltige Entwicklung der Spieler. Unsere Aufgabe für die Zukunft ist es, hier noch mehr Argumente zu liefern, die die Spieler davon überzeugen, dass eine Entwicklung beim FSV Tarforst mindestens genau so gut verlaufen kann, wie bei anderen vermeintlichen Leistungsvereinen. Wir bieten seit vielen Jahren Kindern und Jugendlichen Training und Spiele auf höchstem Verbandsniveau! Das müssen wir weiter forcieren, aber dürfen keinesfalls den Breitenfußball aus den Augen verlieren. Wir möchten jedem Kind und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, auf seinem Niveau und im Rahmen seiner Interessen Fußball zu spielen.

 

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Wie beäugst du die Talentförderung?

Steffen Hilmer: In der Region Trier gibt es immer mehr Vereine, die den Bereich des Leistungsfußballs anbieten wollen, was für die Region insgesamt positiv ist. Wie dann jeder Verein mit seiner Philosophie umgeht, ist dann eine andere Sache. Ich bin froh, dass wir uns beim FSV sehr breit aufstellen und aufgestellt sind. Das hat schon ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in der Region, zumindest fällt mir so schnell kein eigenständiger Verein ein, der ab den Bambini 20-25 Kinder pro Jahrgang und ab der D-Jugend bis zur A-Jugend mindestens zwei Mannschaften im Spielbetrieb hat. Und das, obwohl immer wieder Kinder und Jugendliche den Sprung zu Eintracht Trier wagen, wo letztendlich die talentiertesten Spieler der Region in der Regionalliga spielen. Ich kann versichern, dass wir beim FSV Tarforst nach bestem Wissen und Gewissen und nachweisbar eine herausragende Förderung der Talente in unserem Verein forcieren! Neben qualifizierten Trainer*innen suchen wir darüber hinaus immer individuelle Fördermöglichkeiten intern sowie extern.

 

Mit welchen Gefühlen blickst du in die Zukunft – was ist 2022 mit der FSV-Jugend möglich und wo möchte man hin?

Steffen Hilmer: Sagen wir es mal so – Bauchschmerzen habe ich keine! Ich freue mich auf die zweite Saisonhälfte, weil ich davon überzeugt bin, dass sie noch erfolgreicher als die Hinrunde sein wird. Wir möchten uns weiterhin langfristig mit unseren Jugendmannschaften in der Rheinlandliga aufhalten, mit den Ambitionen uns dort auch langfristig im oberen Tabellenbereich zu etablieren. Wir möchten, wie schon erwähnt, noch mehr Talente in unserem Verein halten und von unserem Weg überzeugen. Wir möchten unser Leitbild für die Jugendarbeit im Jahr 2022 aktualisieren und verbessern, um noch bessere Förderung zu betreiben und uns noch breiter aufzustellen. Und wer weiß, wie die Saison für unsere A1 und B1 endet….

 

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Aktuell ist der FSV auch auf der Suche nach einem stellvertretenden Jugendleiter, der dir quasi unter die Arme greift. Wie stressig ist der Job wirklich und was liegt alles im Aufgabenbereich?

Steffen Hilmer: Erst einmal muss ich mich beim Verein für das bisher geschenkte Vertrauen bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein großer Verein wie der FSV einer Einzelperson so viele Kompetenzen und Möglichkeiten einräumt. Es ist nun aber so, dass ich inzwischen, neben meiner Arbeit als Trainer der B1-Jugend, täglich mehrere Stunden in die Jugendabteilung investiere. Das Aufgabenfeld ist aktuell breit gefächert. Es geht um die reine Organisation des Trainings- und Spielbetriebs. Dazu gehören die Heimspiele wie auch die Auswärtsfahrten. Ich kümmere mich um das DFBnet in Sachen Spielverlegungen und Spielberechtigungen für alle Fußballmannschaften. Der ständige Austausch mit den Trainerinnen und Trainer (hierzu zählt auch das Finden neuer, motivierter Trainerinnen und Trainer), aber auch mit den Spielerinnen und Spieler und Elternschaft gehört dazu. Das ist so der Alltagsbetrieb. Dazu geht es nun darum, unsere Jugendarbeit, wie wir sie in den letzten Jahren gelebt haben und weiter leben, schriftlich festzuhalten und weiter zu verbessern. Das ist auch der Bereich, in dem ich Unterstützung suche. Ich möchte ein nachhaltiges Leitbild bzw. Konzept entwickeln und forcieren, welches den Verein langfristig ausrichtet und uns von der Konkurrenz abheben lässt. Ob es am Ende auf einen Stellvertreter oder auf ein Team in der Jugendleitung hinausläuft, muss man sehen. Es ist ein umfangreiches Feld mit immer höher werdenden Ansprüchen. Die bisher geführten Gespräche und Rückmeldungen sind aber positiv, sodass ich davon ausgehe, dass wir eine gute Lösung für den FSV finden werden.

 

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Deine Wünsche für 2022 – sportlich sowie privat?

Steffen Hilmer: Sportlich wünsche ich mir, dass wir die Saison 21/22 positiv abschließen, was bedeutet, dass wir mit allen Mannschaften im Jugendbereich mindestens den Klassenerhalt schaffen. Vielleicht schafft sogar die eine oder andere Mannschaft des FSV noch einen Sprung höher. Ich wünsche mir, dass der gesamte Verein weiterhin so akribisch arbeitet wie bisher. Privat wünsche ich mir, dass die alte Normalität bald zurückkehrt und dass die momentane Zeit nicht zur Normalität wird. Letztendlich geht es momentan aber darum, dass wir alle gesund bleiben und gemeinsam durch die aktuelle Lage gehen. Solidarität und Verständnis, Respekt und Toleranz darf nicht aus der Gesellschaft schwinden, hieran kann und sollte jeder Teil der Gesellschaft arbeiten.

 

Okay Steffen – ich danke dir für das Interview und wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

 

Steffen Hilmer: Danke! Ich wünsche allen viel Gesundheit! Kommt in der ruhigen Adventszeit und zwischen den Jahren mit euren Liebsten zusammen und nutzt die Zeit um den Akku aufzuladen und mit positiver Energie ins Jahr 2022 zu starten. Viel Optimismus und positive Gedanken sind umso wichtiger, erfreuen wir uns an den kleinen Dingen und Erfolgen. In diesem Sinne – Schöne Weihnachten und Guten Rutsch!

 

Alle Infos zu unserer Nachwuchsabteilung

 

André Mergener

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Ein geiler Sport und das in jeder Hinsicht. Blaue Flecken – manchmal, Spaß jedoch rund um die Uhr, entwickelt sich Flag Football nicht nur zu einer Sportart für Jedermann, sondern wird auch in der Region, als eigene Abteilung des FSV Trier-Tarforst, immer beliebter. Im Interview stand Flag Football-Abteilungsleiter Paul Galle nun Rede und Antwort:

Hallo Paul! 2021 neigt sich dem Ende entgegen. Deine Bilanz – wie zufrieden blickst du auf die zurückliegenden Monate zurück?

Paul Galle: Das Jahr lief tatsächlich zweigeteilt ab. Die ersten Monate waren noch durch den Lockdown geprägt. Deutlich optimistischer verlief dann die zweite Jahreshälfte, da wir zum einen wieder regelmäßiger trainieren und uns stetig verbessern konnten. Und zum anderen konnten wir viele neue Mitglieder dazu gewinnen.

 

In wie weit konnte man in eurer Abteilung eine Entwicklung spüren – wie populär ist Flag Football in Trier?

Paul Galle: Flag Football wird generell immer beliebter. Dies liegt vor allem auch daran, dass die Sportart vermutlich 2028 in den olympischen Kanon aufgenommen wird. Und diese Begeisterung lässt sich in Trier spüren. Hinzu kamen die sportlichen Erfolge unserer Spielerin Anna und unseres Spielers Chris, welche sich in den Try Outs zur deutschen Nationalmannschaft behaupten konnten und beinahe Teil des Teams geworden wären. Beide sind leider am letzten Cut von 25 auf die finalen 15 Mitglieder knapp gescheitert. So hatten wir in den letzten vier Wochen während der Trainingseinheiten und unseren beiden Try Out-Terminen immer wieder neue Interessenten, wovon einige dauerhaft das Team verstärken werden.

 

Wie sah der Zuwachs in diesem Jahr aus – finden die Menschen Gefallen an diesem Sport?

Paul Galle: Wie schon gesagt konnten wir vor allem in den letzten Wochen immer wieder Neue begrüßen. So erreichten wir im Dienstagstraining einen neuen Rekordwert von 17 aktiven Spielern. Wir sind somit stetig am Wachsen. An dieser Stelle möchte ich trotzdem gerne an Alle appellieren, die sich einmal in diesem Sport ausprobieren möchte. Kommt gern am Dienstag- oder Donnerstagabend ab 21 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Tarforst vorbei. Dabei spielt Alter, Körpergröße, Gewicht oder Geschlecht keine Rolle. Bei Fragen könnte ihr uns auf unserer Facebook oder Instagram Seite erreichen oder ihr schreibt mir direkt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Was war euer sportliches Highlight in diesem Jahr?

Paul Galle: Aufgrund der anhaltenden Pandemie fanden dieses Jahr wieder einmal wenige Turniere statt. Dadurch starteten wir nur beim Benefizbowl der Merzig Mustangs, bei welchem Spenden für die Opfer der Flut im Ahrtal gesammelt wurden. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir Teil dieses Turniers sein durften und etwas Unterstützung den Betroffenen zukommen lassen konnten. Darüber hinaus konnten wir dieses Turnier gewinnen und dabei unsere regionale Spitzenposition im Saar-Moselgebiet festigen.

 

Was steht nächstes Jahr an – auf was darf man sich freuen?

Paul Galle: Als wir uns dem FSV Tarforst angeschlossen haben, hatten wir nur ein großes Ziel vor Augen: Die Teilnahme an der Deutschen Flag Football Liga (DFFL). Nach dem Übergangsjahr 2021 können wir kommende Saison nun in dieser Liga antreten und um die deutsche Meisterschaft mitkämpfen.

 

Wie genau wollt ihr potenzielle Sportlerinnen und Sportler für diesen Sport gewinnen – wie sieht euer Plan aus?

Paul Galle: Die Sportart selbst ist schon einer der besten Motivationen, da sie Teamgeist ideal mit taktischem Verständnis kombiniert. Darüber hinaus bieten wir ein ambitioniertes, junges Team, welches auf lange Sicht den deutschen Meistertitel gewinnen und sich international behaupten möchte.

 

Deine persönlichen Wünsche und Ziele für 2022?

Paul Galle: Das wir weiterhin wachsen und uns als Abteilung beim FSV Tarforst etablieren können. Weiterhin hoffe ich auf gute sportliche Ergebnisse in der Liga und bei den zusätzlichen Turnieren. Allen Lesern und Leserinnen dieses Interviews wünsche ich besinnliche Festtage und einen guten und gesunden Start in das neue Jahr 2022.

 

Okay Paul – ich danke dir für das Interview und wünsche dir und deinen Jungs weiterhin großen Erfolg!

Paul Galle: Danke!

 

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André Mergener

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Mit 21 Punkten und Platz zwei – kann Tarforsts A-Jugend die Winterpause nun in vollen Zügen genießen. Harte Arbeit die sich auszahlt – blicken die Jungs um Trainer Markus Schwind auf erfolgreiche Monate zurück. Im Interview stand er nun Rede und Antwort:

 

Hallo Markus! Viele Erfolge – viel Pandemie! Wie blickst du auf das Fußball-Jahr 2021 der FSV A-Jugend zurück?

Markus Schwind: Ich denke eigentlich nicht so viel darüber nach. Ich kann dieses Dauerthema, medial gepuscht, auch nicht mehr hören. Ich mache meinen Job unter den Rahmenbedingungen, die da sind. Ändern sich die Rahmenbedingungen passe ich mich an. Oder ziehe meine Konsequenzen. So bin ich gestrickt und so funktioniere ich. Ich finde, dass viele immer zu viel sagen. Einfach mal seinen Job machen. So haben das meine Jungs gemacht und damit sind wir sehr gut gefahren.

 

Wo siehst du Erfolge und wo noch Verbesserungsbedarf?

Markus Schwind: Erfolg liegt klar in der Entwicklung und der Art und Weise wie die Jungs Fußball spielen. Ich weiß es wird immer auf Ergebnisse geschaut, die auch sehr gut waren. Aber was bringt ein Sieg am Samstag? Er ist Montag schon wieder Geschichte. Und das muss in die Köpfe rein. Dass man jede Woche hart arbeiten muss und nie zufrieden sein darf. Warum holt Tom Brady wohl noch Titel? Bestimmt nicht, weil er nach dem ersten oder fünften zufrieden war. Verbesserungsbedarf? Oh, da sehe ich eine Menge. In meiner Mannschaft sind es viele kleine Baustellen. Aber auch im Umfeld. Ich habe als A-Jugend in keiner Trainingseinheit einen ganzen Platz. Spiel in die Tiefe ohne Tiefe ist so nicht möglich. Das geht allen leistungsbezogenen Mannschaften so. Manchmal tummeln wir uns mit vier Mannschaften auf dem Platz. Was da möglich ist muss ich niemandem erzählen.

 

Wie erklärst du dir euren momentanen Erfolg – wo liegen eure Schwächen und wo die Stärken?

Markus Schwind: Die Stärken liegen im einfachen schnellen Spiel. Und in der Tatsache, dass nur die Mannschaft zählt. Wir sind offensiv brutal gut und entwickeln uns stetig weiter. Zudem sind wir in der Lage taktisch vielfältig zu reagieren. Die Schwächen liegen in den Jungs selber. Sie ziehen oft die falschen Schlüsse und reagieren zu negativ, anstatt ein anderes Verhalten anzuwenden.

 

Mit Abschluss der Rheinlandliga Staffel2 – ist dein Team als Zweiter platziert. Wie zufrieden bist du bezüglich dem Erreichten und wie genau geht es jetzt weiter?

Markus Schwind: Nun ja, die letzten Jahre war diese Konstellation der Jahrgänge immer eher im Abstiegskampf. Also haben wir Planungssicherheit für die kommende zweite Hälfte und können jetzt jedes Spiel gegen Top-Mannschaften angehen. Erst in Drucksituationen zeigt sich, was ein Team oder ein einzelner Spieler kann. Wir sind sehr zufrieden für die erste Hälfte, aber die zählt ab dem 24.01, dem Datum der Saisonvorbereitung, nicht mehr. Das werden die Spieler merken.

 

Mit welchen Gefühlen blickst du auf das kommende Jahr – was ist aus Sicht deiner Mannschaft möglich und was peilst du an?

Markus Schwind: Ich peile genau das Gleiche an wie in der Hinserie. Jedes Spiel gewinnen, nach vorne spielen, Ordnung halten, clever und bissig sein, aber auch positiv und wertschätzend. Der Ton in der Truppe oder generell in vielen Jugendmannschaften ist sehr abschätzig. Das geht so nicht. Fair Play sind keine leeren Kampagnen, dass muss man mit leben füllen. Von daher peile ich an, dass meine Jungs genau das umsetzten und so eine Geilheit entwickeln, jedes Spiel gewinnen zu wollen.

 

Viele Talente schlummern in deinem Team. Können einige vielleicht auch bald Luft in der zweiten oder sogar ersten Mannschaft schnuppern?

Markus Schwind: Ich hoffe. Sonst wäre die ganze Arbeit doch sinnlos, oder?

 

Deine persönlichen und sportlichen Wünsche?

Markus Schwind: Gesundheit. Freude. Jeden Tag Spaß zu haben. Da wäre schon viel gewonnen. Und ein positives Miteinander. Und die Abschaltung der sogenannten sozialen Medien.

 

Okay Markus – ich danke dir für das Interview und wünsche dir samt deinem Team noch weiterhin viel Erfolg!

Markus Schwind: Danke!

 

Mehr Infos über die A-Jugend hier

 

André Mergener

 

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Die Nachwuchsschmiede eines Vereins ist wohl die wichtigste Stütze in Richtung des Erfolgs. Talente fördern – pushen und an den Seniorenbereich Schritt für Schritt heranführen, auch wenn es mal nicht so läuft. Die jungen Kicker der Tarforster B2 blicken auf ein sehr turbulentes Jahr zurück – die zwischen reichlich „Hoch“, auch einiges an Tiefgang erleben mussten. Im Interview stand B2-Trainer Rene Juchmes nun Rede und Antwort:

Hallo Rene! Harte Monate – nicht nur aufgrund der Pandemie liegen hinter euch. Wie blickst du als B2-Coach auf das Jahr 2021 zurück?

Rene Juchmes: Das vergangene Jahr war für uns Trainer der B2 ein Auf und Ab. Nach dem coronabedingten Abbruch der vergangenen Saison, in der man nach sechs Siegen aus sieben Spielen auf Platz eins stand, startete die jetzige Saison eher weniger gut für uns. Nach der langen Pause hatten wir viel Arbeit, die Jungs wieder als Mannschaft fußballerisch und menschlich zusammenzubringen. Ich denke aber, dass wir trotz des bis dato schlechten Verlaufs der Saison alle froh sind, wieder Woche für Woche auf dem Platz stehen zu dürfen und uns weiterzuentwickeln und vor allem gemeinsam Spaß am Fußball zu haben.

 

Was lief gut und was nicht bzw. wo siehst du einen Fortschritt und wo gilt es noch nachzusteuern?

Rene Juchmes: Die Frage kann ich pauschal nicht beantworten – wir haben eine sehr unterschiedliche Truppe und jeder Spieler bringt gewisse Stärken und vor allem auch gewisse Schwächen mit, sei es nun im konditionellen, technischen oder im taktischen Bereich. Deshalb haben wir in der Hinrunde versucht, diese Komponenten vor allem im individuellen Bereich zu verbessern. Der Fokus in der Rückrunde liegt nun eher auf dem gruppentaktischen sowie auch mannschaftstaktischen Verständnis.

 

Nach neun Spieltagen ist dein Team noch Vorletzter der Tabelle. Wie schwer war bisher der Saison-Verlauf und wie stufst du ihn ein?

Rene Juchmes: Wir dürfen nicht vergessen, dass es im Jugendbereich vorrangig um die Entwicklung der einzelnen Spieler und nicht nur um Ergebnisse geht. Dennoch tut der Blick auf die Tabelle natürlich weh – vor allem, wenn man sieht, wie man die Punkte verloren hat. Fußballerisch war man gegnerischen Teams häufig überlegen, lediglich im letzten Drittel fehlte es häufig an Mut, Zielstrebigkeit und Cleverness. Den Tabellenführer Saarburg ausgenommen hätte man gegen alle Teams mindestens einen Punkt mitnehmen können, aber wir wissen ja alle, wie gnadenlos der Fußball sein kann – vor allem, wenn man unten drin steht. Da fehlen dann eben das Selbstbewusstsein, die Eingespieltheit und manchmal auch der nötige Mut, um enge Spiele am Ende für sich zu entscheiden. Demnach ist der Tabellenstand durchaus bitter, wobei in der Bezirksliga dieses Jahr kein Team wirklich unschlagbar ist.

 

Mit welchen Gefühlen blickst du auf das kommende Jahr – wo siehst du dein Team und was ist möglich?

Rene Juchmes: Ich war und bin nach wie vor überzeugt davon, dass wir sportlich die Klasse halten werden, wenn wir ordentlich trainieren. Dafür müssen wir in der Rückrunde allerdings alle 50:50 – Spiele für uns entscheiden, was uns in der Hinserie lediglich bei einem gelungen ist. Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen gefunden, arbeiten als Team gemeinsam an ihren Defiziten und sind heiß auf jedes Spiel. Mit einer knackigen Vorbereitung und einigen Testspielen gilt es dann, immer wieder Erfolgserlebnisse zu schaffen und nach und nach einen Plan zu entwickeln, wie man die vier Punkte Rückstand aufholen kann.

 

Was war euer größtes Problem in diesem Jahr, das vielleicht auch eines der Gründe für die Misserfolge sein könnte?

Rene Juchmes: Für mich ganz klar die fehlende Konstanz, in allen Bereichen. Während wir im Sommer in manchen Einheiten nur vier Spieler im Training hatten, waren es zu seltenen Zeiten in der Saison auch mal über 20. Die Trainingsbeteiligung hat dieses Jahr aufgrund diverser Dinge (Impfungen, Verletzungen, Krankheiten) so stark geschwankt wie noch nie. Das gleiche Problem spiegelt sich auch in den Spielen wider. Immer eine andere Startelf mit anderen Schlüsselspielern, auch ergänzt aus C1 und B1 und somit eine andere Dynamik im Spiel, die personalbedingte Umstellung des Systems – all das sind Dinge, die nicht gerade dazu beitragen, dass sich eine Hierarchie auf dem Platz und eine gewisse Eingespieltheit entwickelt. Hier hoffen wir als Trainer natürlich in der Wintervorbereitung auf eine positive Entwicklung und hoffen, dass sich gewisse Spieler durch gute Trainingsleistungen und Spiele in den Vordergrund spielen.

 

Wie hält man als Coach die Stimmung in solch einer Phase aufrecht und wie gehen deine Jungs damit um?

Rene Juchmes: Ich persönlich als Coach habe eigentlich nicht das Gefühl, dass die Stimmung in der Mannschaft aktuell schlecht ist. Bei manch einem habe ich sogar manchmal das Gefühl, dass er sich zu wenig mit der aktuellen Situation oder dem Tabellenstand beschäftigt. Da scheint der Spaß im Training bei dem ein oder anderen wichtiger zu sein als der Erfolg. Wir als Trainer wissen aber, dass wir gemeinsam mit dem Team hart arbeiten müssen, damit der Erfolg wieder zurückkommt und das werden wir auch tun.

 

Deine persönlichen und sportlichen Wünsche 2022?

Rene Juchmes: Erstmal hoffe ich, dass wir alle gesund bleiben und weiter mit den Jungs gemeinsam auf dem Platz stehen dürfen und die Saison (endlich mal wieder!) zu Ende spielen dürfen. Der sportliche Klassenerhalt steht dabei natürlich in jeder Trainingseinheit im Fokus. Persönlich wird sich für mich mit dem Einstieg ins Lehramtsreferendariat im Januar einiges ändern – hier hoffe ich auf einen guten, erfolgreichen Start an einer für mich guten Schule und dass sich dadurch nichts an meinen persönlichen Beziehungen oder meinem Engagement im Verein ändert!

 

Okay Rene – ich danke dir für das Interview und wünsche dir und deinem Team noch weiterhin alles Gute!

Rene Juchmes: Danke!

 

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Inmitten der Corona-Pandemie einen erfolgreichen Fußball spielen – selten aber möglich. Zurückblickend mit zwei Saisonabbrüchen im Rücken – soll diese Runde, zumindest so der Wunsch vieler Vereine, zu Ende gespielt werden. Auch die in der Kreisliga-A Trier/Saarburg angesiedelte Tarforster Zweitvertretung pflegt den Gedanken zur Normalität. Aktuell ist Winterpause und die Vorfreude auf die Restsaison in riesig – besonders mit Blick auf das bisher Erreichte. Platz vier – sechsundzwanzig Punkte, jede Menge Feuer und Leidenschaft, stolziert die Zwote derzeit durch die Saison. Zwar war nicht alles Gold was glänzt – doch im Großen und Ganzen siegt die Zufriedenheit, die Trainer Daniel Will mehr als unterstreicht: „Auch in diesem Jahr war im Fußball das Thema Corona immer sehr präsent. Generell denke ich aber – können wir froh sein, dass wir bisher die Saison soweit ohne große Einschränkungen oder Spielausfälle bestreiten durften. Generell denke ich haben wir viele gute Spiele abgeliefert und stehen zu Recht unter den Top4. Dennoch wollen wir uns natürlich nach der Winterpause nicht ausruhen und uns weiterhin verbessern. Vielleicht ist dann sogar ein Schritt weiter nach oben möglich.“

Das Feld ist eng – die oberen Plätze praktisch in Sichtweite. Der FSV marschiert – lehnt sich aber keineswegs zurück und möchte schließlich auch in der Restsaison die Spannung und Leidenschaft aufrecht halten. „Die Mannschaft harmoniert sehr gut. Jeder der auf dem Feld steht gibt alles und setzt seine Vorgaben sehr gut um. Wir müssen aber noch lernen in Drucksituationen etwas ruhiger zu werden und im Training mehr Ernsthaftigkeit an den Tag zu legen“, erklärt Will weiter, der über die Monate hinweg aber schon eine gewaltige Entwicklung anrechnet, wie er folgend ausführt: „Wir haben uns im gesamten Paket verbessert. Ich denke wir sind eine Mannschaft – die gelernt hat, auf verschiedenste Veränderungen zu reagieren. Wir sind zum Beispiel in der Lage bei Unterstützung aus der Rheinlandligamannschaft diese Spieler sehr gut in unser Spiel einzubinden – aber auch wenn der Kader mal etwas dünner ist, können wir Ausfälle sehr gut kompensieren. Bock Fußball zu spielen hat jeder.“

Dabei passte aber nicht immer alles. Oftmals galt es Rückschläge zu verkraften – Niederlagen zu egalisieren und so manche Personalnot zu kompensieren. Schwere Monate für Trainer Daniel Will – der neben markanten Schwächen seiner Mannschaft, aber auch die Stärken lobend herauspickt: „Zu unseren Schwächen zählt – dass wir im Spiel schneller richtige Entscheidungen treffen müssen. Da wir noch eine sehr junge Mannschaft sind – ist dies aber denke ich normal und wird sich mit der Zeit verbessern. Hier muss jeder seine Erfahrung einfach sammeln. Zu unseren Stärken zählt unter anderem – dass wir eine technisch sehr gute und intelligente Truppe haben, die wenn sie mal in Fahrt kommt, nur schwer in den Griff zu bekommen ist.“

Positiv hervorheben möchte Will auch die bevorstehende Fluktuation im Winter. Überschaubar – und gesund, wird der Kader im Großen und Ganzen zusammen bleiben, wie der Trainer freudig betont: „Bisher haben wir mit Vinzenz Klasen (SG Wallenborn) nur einen Abgang. Ansonsten bleibt der Kader so zusammen. Da wir immer wieder Anfragen zum Probetraining bekommen – ist es zudem nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere Neuzugang hinzukommt. Hier ist aber aktuell noch nichts in trockenen Tüchern.“

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Wünsche und Träume stehen aber auch bei Daniel Will hoch im Kurs. Seine Gedanken umfassen das Kollektiv – für den Trainer eine Selbstverständlichkeit, wie er abschließend ergänzt: „Sportlich sowie auch privat – und das nicht nur in Zeiten der Pandemie, wünsche ich uns allen natürlich Gesundheit. Ich wünsche mir privat weiterhin Zufriedenheit – in der Winterpause ein wenig runterzukommen und neue Kraft zu tanken. Sportlich wünsche ich allen – dass wir einfach nur weiter Fußball spielen können und die Mannschaft den Zuschauern weiterhin erfolgreiche und ansehnliche Spiele bieten kann.“

Nun ruht der Ball und das Miteinander abseits des Platzes steht geschrieben. Jüngst feierte man im kleinen Kreis die diesjährige Weihnachtsfeier. Stylisch gekleidet mit Hemd – Hose, Hosenträger und Fliege, fand somit nicht nur der Retro-Stil Gefallen, viel mehr die spannenden Gespräche einer ersten Saisonhälfte, die nicht nur in der Tabelle für freudige Gesicht sorgte, sondern viel mehr auch den Zusammenhalt einer ohnehin schon starken Truppe enger schnürte. AM

 

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Wenn die Moral sinkt – die Hoffnung schwindet, stehen wohl Misserfolge hoch im Kurs. Eine schwere Zeit – wenn nicht sogar die Schwerste, durchlebt momentan auch die Fußball-Damen-Mannschaft der gemeinsamen FSG aus Kernscheid und Tarforst. Die rote Liga-Laterne seit Beginn dieser Runde fest in den Händen verankert – zählen die Damen um Trainer Ricardo Seibel mit Beginn der Winterpause erst einen Punkt auf dem Konto. „Eine ziemlich enttäuschende erste Saisonhälfte. Wir haben leider oft sehr unnötig verloren. Nach einigen Spielen sind wir in eine echte Krise geraten. Mit viel Ehrgeiz konnten wir unser Spiel jedoch verbessern und die Ergebnisse wurden immer knapper und unser Spiel immer besser. Ich bin froh das wir so zusammen geblieben sind und immer eine hohe Trainingsbeteiligung hatten, so konnten wir uns wirklich von Woche zu Woche weiterentwickeln. Die Saison ist noch lange nicht vorbei“, betont Trainer Ricardo Seibel mit hoffnungsvoller Stimme, der den Fehlerteufel wie folgt erklärt: „So eine Talfahrt ist immer sehr schwer zu erklären und in Worte zu fassen. Wir haben viele Tore geschossen für einen Tabellenletzten. Unser Problem sind die Art der Gegentore. Oft durch eigene Fehler. Selten können unsere Gegner die Tore schön herausspielen. Wir haben zu oft Aussetzer gehabt und fatale Fehlpässe gespielt. Das gilt es abzustellen. Gleichzeitig müssen wir noch effektiver vor dem gegnerischen Tor werden um gegebenenfalls eigene Fehler besser kompensieren zu können.“

Geschuldet der Situation auch die Stimmung – meist getrübt. Man will raus aus dieser Spirale – zurück zum Erfolg, Punkte ernten und am Ende, sofern Fortuna will, die Klasse mit aller Macht halten. „Die Mädels sind natürlich sehr geknickt. Es gibt sportlich gesehen kaum einen Grund irgendwoher Motivation zu schöpfen. Ich denke mit den passenden Ansprachen vor den Spielen und im Training – kann ich meine Mannschaft immer wieder gut aufbauen und motivieren. Wir müssen leider zwischen den Zeilen lesen, unser Spiel verbessert sich merklich! Im Ergebnis kann man das zwar leider noch nicht erkennen, aber ich bin guten Mutes. Das sah man über weite Strecken in der Hinrunde. Mit einer wahnsinnig kämpferischen Leistung haben wir so zum Beispiel nach einem 2:0 Rückstand in Watzerath das Spiel auf ein 2:2-Remis gedreht. Da sieht man das noch genügend Wille und Ehrgeiz vorhanden ist, um die nächsten wichtigen Spiele in dieser Saison anzugehen. Es geht um viel und das wissen die Mädels aus“, unterstreicht Seibel weiter, der die nächsten Spiele nach der Winterpause als richtungsweisend betrachtet, wie der Trainer weiter untermauert: „Die nächsten zwei – drei Spiele sind schon fast entscheidend für uns! Ich bin aber sehr guter Dinge, dass mit einer anständigen Vorbereitung und mit dem Wille endlich zu siegen, sehr viel möglich ist. Wir wissen das wir das Potential haben für mehr. Unsere Zuschauer wissen wovon ich spreche. Ein Gegner sagte sogar zu mir: (so wie ihr spielt, glaubt man nicht das ihr Tabellenletzter seid). Das motiviert mich und meine Mannschaft jetzt alles rauszuholen. Ich hoffe das wir größtenteils verletzungsfrei bleiben. Wenn das der Fall ist, sind wir eine richtig starke Truppe.“

Es geht um alles – um die Klasse, um den Verbleib. Ein Abstieg wäre bitter – traurig und schade zugleich. Tränen trocknen heißt wohl die Devise – um dieses unschöne Szenario noch zu verhindern. Der Wunsch und die Hoffnung sind riesig – nicht nur beim Trainer, sondern im gesamten Kollektiv, wie Ricardo Seibel folgend bekräftigt: „Sportlich liegt der Wunsch offen auf der Hand. Ich möchte die Klasse halten. Es würde mir das Herz brechen, so wie jedem anderen Trainer auch in dieser Situation, wenn wir absteigen müssten. Persönlich erhoffe ich mir, dass alle weiterhin alles geben um uns diesen Wunsch zu erfüllen. Außerdem wäre es wirklich schön wenn alle Mädels über die Saison hinaus im Boot bleiben. Schließlich sind wir auch abseits vom Platz eng zusammen gewachsen und ein echt super Haufen.“

Ein „Haufen“ der zusammenbleiben soll und auch wird – wie Seibel durchblicken ließ: „Abgänge werden wir zum Glück keine haben. Stand heute bleiben alle meine Mädels an Bord. Im Gegenteil, wir sind aktuell an zwei Neuzugängen dran die uns sicherlich weiterhelfen. Mit einer guten Vorbereitung können wir die zwei sicherlich gut in die Mannschaft integrieren“.

Somit bleibt auch weiterhin die Hoffnung ganz oben mit Aussicht auf Besserung. Der Horizont der Damen malt sich bunt. Grau und düster war gestern – soll der erfolgreiche Fußball spätestens nach der fußballfreien Zeit wieder ins Gefüge der gemeinsamen FSG zurückkehren. Ein Wunsch – ein Traum und hoffentlich bald die Realität, stünde dann einem Klassenerhalt wohl nichts mehr im Wege. AM

 

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