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Donnerstag, 29 September 2022 17:36

FSV Trier-Tarforst ehrt langjährige und verdiente Mitglieder

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Foto zeigt von links nach rechts: Bernd Willems (2. Vorsitzender), Wolfgang Gehlen, Rainer Lübeck, Günther Staudt, Eduard Gehlen, Werner Gorges (1. Vorsitzender), Elfie Schwarz

 

Der FSV Trier-Tarforst hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung viele langjährige Mitglieder geehrt.


25 Jahre:
Wahid Driss
Roswitha und Helmut Hocke
Brigitte Leyendecker
Thorsten Oberhausen
Paul Peters
Horst Schneider
Elfie Schwarz

30 Jahre:
Anna Eberhard
Ottilie Jürgens
Bernd Mager
Martha Schmitt
Daniel Will

40 Jahre:
Hiltrud Becker
Marcellus Gehlen junior
Werner Gorges
Eva-Ilona und Günther Herold
Rainer Lübeck
Thorsten Marx

50 Jahre:
Eduard Gehlen
Günther Staudt


Besonders hervorgehoben wurde bei der Ehrung der 50jährigen Mitgliedschaft Günther Staudt, der viele Jahre in der Jugendarbeit tätig war „sein Engagement für den Vereinssport war und ist vorbildlich“, so der stv. Vorsitzende Bernd Willems bei der Urkundenüberreichung.

„Das Engagement der Geehrten sollte auch Ansporn für andere Menschen sein, sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl zu engagieren“, so Werner Gorges, Vorsitzender des FSV Trier-Tarforst.

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Mit zwei Siegen in Serie im Rücken empfängt Tarforsts Zweitvertretung am kommenden Sonntag (02. Oktober) um 14:30 Uhr im Lokal-Derby nun den VfL Trier (Kunstrasenplatz Tarforst).

Genau dort weitermachen – wo es jüngst aufgehört hat. Der zweite Sieg in Folge – eine gute Stimmung und das Streben nach einer Fortsetzung. Die Trierer Höhenkicker haben ihre Auftakt-Flaute hinter sich gelassen – und wollen schon gleich am Sonntag, dieses Mal wieder in eigener Stube, den Erfolg samt Faust in den Himmel stemmen. Am Saarburger Kammerforst lief vieles gut – ebenso eine Woche zuvor gegen Geisfeld II. „Der Auftritt in diesen beiden Spielen gefiel mir richtig gut. Ich hoffe – wir können diese Leistung nun auch im nächsten Spiel entfalten“, betont Trainer Steffen Hilmer, der mit seiner Elf schließlich auch gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten VfL Trier bestehen möchte. Die Kicker aus der Trierer Südstadt markieren aktuell nach sieben Spieltagen die rote Laterne der Kreisliga-A Trier/Saarburg. Erst ein Sieg wanderte bislang auf das Konto des VfL. Alle weiteren Auftritte gingen jeweils verloren. Für die Mannen um Trainer Bilal Boussi wird es also dringend Zeit den blau-weißen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Die Luft wird dünner – dass Tabellenende nerviger, erhofft man sich eventuell am Sonntag im Lokal-Derby gegen den FSV Trier-Tarforst II einen zählbaren Erfolg, der zwar jüngst starken Aufwind genoss, im Heimspiel gegen den VfL aber die Konzentration hochhalten muss, wie auch Trainer Steffen Hilmer einschätzt: „Der VfL steht ganz unten und wird bei uns mit Sicherheit ganz andere Tugenden auf den Platz bringen. Es wird ein überaus schweres Spiel – nicht nur weil diese Mannschaft praktisch mit dem Rücken zur Wand steht, sondern viel mehr auch weil es ein Lokal-Derby ist. Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel – zollen dem Gegner reichlich Respekt, wollen aber mit aller Macht den nächsten Sieg landen und unsere Serie ausbauen. Wichtig ist das wir gleich von Beginn an die Konzentration hochhalten – unsere Chancen nutzen und den Kampf annehmen.“

Personell hingegen bleibt die Lage bei der Zwoten entspannt. Anders als in Saarburg – könnte der Kader sogar noch anwachsen, wie Hilmer abschließend untermauert: „Was unseren Kader für Sonntag betrifft – bleibe ich sehr entspannt. Auch für die nächsten Wochen – sofern keine Verletzungen passieren, genießen wir personell eine beruhigende Konstanz. In dieser Woche stößt auch wieder Marcel Dammer ins Team hinzu – sodass wir schließlich für Sonntag ziemlich gut aufgestellt sind.“ Derweil führen die Trierer Höhenkicker neun Punkte und Platz acht. AM

Mittwoch, 28 September 2022 05:29

C1 und A-Jugend vor Heimspiel, B1 muss auswärts ran

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Nach dem starken 3:0-Auswärts-Erfolg am letzten Spieltag über Eintracht-Trier – genießt die um Timo Koch trainierte C1 am kommenden Samstag wieder ein Heimspiel, wenn man bereits schon ab 11:00 Uhr die JFV Bitburg empfängt. Beide Teams markieren in der Tabelle eine direkte Nachbarschaft. Während der FSV mit acht Punkten Platz fünf belegt – rangieren die Bitburger mit sechs Zählern auf Platz sechs.

Auch vor einem Heimspiel steht die um Markus Schwind trainierte A-Jugend – die samstags um 17:00 Uhr die JFV Rhein-Hunsrück begrüßt. Nach der knappen 3:4-Niederlage am letzten Wochenende zuhause gegen Rot-Weiß Koblenz – möchten die jungen Kicker nun wieder glänzen und mit einem erfolgreichen Fußball überzeugen. Während das Gegenüber noch punktlos den vorletzten Tabellenplatz ausfüllt – platziert sich der FSV mit sieben Punkten auf Rang sechs.

Jeweils auswärts antreten muss stattdessen die B1 und B2. Während die B2 samstags um 15:00 Uhr in Schöndorf aufläuft – muss die B1 im Gegenzug in Wittlich antreten, wenn man dort ab 17:00 Uhr gegen die JFV Wittlicher Tal duelliert.

Hier der Überblick aller Jugend-Spiele

Mittwoch, 28 September 2022 07:27

Morbach will oben mitspielen

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Ein „alter“ Haudegen – so könnte man Morbachs Trainer Thorsten Haubst beschreiben. Einer der die Liga und den Verein bestens kennt, der Höhen sowie auch Tiefen erlebt hat und auch heuer wieder mit seiner Elf oben angreifen möchte. Haubst sitzt fest im Trainerstuhl des FV Morbach. Kontinuität – Vertrauen und eine über Jahre hinweg gute Arbeit, zählt der Stratege an der Seitenlinie nun schon seine achte Saison in Folge als Chef-Trainer beim FV Morbach.

Gute und weniger gute Zeiten – möchte man in dieser Runde die sportliche Kunst wieder entfalten, und mit einer jungen und homogenen Truppe großes bewegen. Das Saisonziel ist klar und relativ bescheiden – oben mitspielen heißt die Devise. Aktuell auch auf dem rechten Weg der eigenen Zielsetzung – zählen die Hunsrücker nach Abschluss des achten Spieltags vier Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Ein Auftakt der Kategorie „in Ordnung“ – soll der Trend aber auch in den Folgespielen nach oben schnellen, wo man nicht nur weiter in der Tabelle klettern möchte, sondern viel mehr auch eine Konstanz bezüglich der Ergebnisse erreichen will.

Verstärkt haben sich die „Rot-Hemden“ mit fünf Neuen. Abgegangen – unter anderem auch Maximilian Hoffmann, der im Sommer diesen Jahres zum FSV gewechselt ist, sind sieben Spieler.

Eine junge Mannschaft – bestückt aus erfahrenen und talentierten Nachwuchskräften soll es schließlich richten. Thorsten Haubst möchte nämlich auch in dieser Runde das Maximale aus seiner Truppe herauskitzeln – die auch am kommenden Samstag im relativ schweren Lokal-Derby gegen den FSV Trier-Tarforst, eine siegreiche Ausbeute im eigenen Wohnzimmer anpeilt. Trotz einer 0:3-Niederlage im letzten Duell gegen den Tabellenführer aus Wissen – ist die Stimmung im Lager von Morbach aber keineswegs trüb. Ein Sieg über Tarforst soll her – auch wenn ein Blick auf die Gesamtbilanz eher für den FSV spricht. So erhaschten die Trierer Höhenkicker aus insgesamt zwanzig Partien schon acht Siege. Neben neun Unentschieden – gelang Morbach dagegen erst dreimal die volle Punktzahl. Bilanz hin oder her – was zählt sind Ergebnisse im Hier und Jetzt, wo die Mannschaft um Thorsten Haubst mit Kampf und Leidenschaft nicht nur sportlich eine gute Figur abliefern möchte, sondern auch in der Tabelle weiterhin oben dran bleiben will. Qualität und Quantität sind vorhanden – ebenso eine konstant gute Arbeit an der Seitenlinie, die man in Morbach schließlich auch in der Zukunft stolz fortsetzen möchte. AM

Sonntag, 25 September 2022 15:44

C1 schlägt Eintracht-Trier

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C1 21 22Für die jungen Kicker der Tarforster C1 um Trainer Timo Koch läuft es ziemlich gut. Sportlich zeigt die Kurve steil nach oben – ebenso notierte man das dritte Spiel in Serie ohne Niederlage und den zweiten Sieg in Folge. Mächtig jubeln durften die Trierer Höhenkicker schließlich auch an diesem Wochenende – als man auswärts keinen geringeren als den Stadt-Nachbarn vom SV Eintracht-Trier mit einem glatten 3:0-Sieg bezwingen konnte. Besonders ein Spieler namens Omar Taha konnte mit einem lupenreinen Hattrick binnen kurzer Zeit seinen FSV zum Sieg schießen – natürlich helfend dank einer starken und kompakten Mannschaftsleistung. Am Ende war die Freude groß – konnten die Kicker der C1 schließlich auch in der Tabelle einen gewaltigen Sprung machen, wo man nun mit acht Punkten von einem starken fünften Tabellenplatz grüßt.


Weniger Glück hatte dagegen die um Markus Schwind trainierte Tarforster A-Jugend – die ihr Heimspiel gegen Rot-Weiß Koblenz knapp mit 3:4 verlor. Da halfen auch keine Tore von Nathan Benndorf (2x) und Konrad Müller – die zwar mit ihren drei Treffern eine unterm Strich gute Mannschaftsleistung untermauerten, am Ergebnis selbst aber nichts mehr rütteln konnten.


Einen Sonntagserfolg landete dagegen die um Philipp Müller trainierte B2 – die ihr Heimspiel gegen die JSG Westeifel mit einem knappen wenn auch verdienten 1:0-Erfolg gewinnen konnte. Das Tor Richtung Erfolg steuerte nach einer Stunde Levin Steffels bei. Drei Spiele – sieben Punkte, genießt man derzeit nicht nur den Status als noch ungeschlagen, sondern landete ferner auch den zweiten Sieg in Folge. In der Tabelle selbst zählt man sieben Punkte und Platz zwei.

Hier alle Ergebnisse im Überblick

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Der Trend zeigt nach oben – ebenso die Faust, die Tarforsts Zweitvertretung am frühen Sonntagabend am Saarburger Kammerforst nach einem souveränen 3:1-Erfolg erneut in die Höhe stemmen durfte. Für den FSV war es ferner der zweite Sieg in Folge.

Es war ein lupenreiner Blitzstart. Nach Maß – und ganz getreu der Zufriedenheit von Trainer Steffen Hilmer, als seine Jungs bereits schon nach drei Minuten dank einem Treffer von Nathan Benndorf den Torreigen am Kammerforst eröffnet haben. Wenige Minuten später (10.) legte Benndorf sogar nach – und steuerte das 2:0 für seinen FSV bei, der bis dato nicht nur spielerisch reichlich Dominanz versprühte, sondern auch offensiv sämtliche Chancen eiskalt ins Tor unterbringen konnte. Denn nach gut zwanzig Minuten klingelte es erneut im Saarburger Kasten – als Robin Meyer mit dem 3:0 „fast“ alles klar machte. Kurz vor der Pause kam Saarburg mit dem 1:3-Anschluss zwar noch einmal heran – suchte auch nach Wiederanpfiff einen Zugriff ins Spiel, scheiterte aber einer gut sortierten Tarforster Mannschaft, die zwar im zweiten Abschnitt des Spiels keinen weiteren Treffer mehr markierte, unterm Strich aber einen starken und letztendlich auch verdienten Auswärtssieg über die Zeit tragen konnte. „Unser Blitzstart hat uns natürlich in die Karten gespielt. Sehr schnell zählten wir ein 3:0 und konnten uns schließlich auch im weiteren Verlauf des Spiels sehr gut verkaufen. Nach der Pause kamen zwar auch die Saarburger ein wenig besser ins Spiel – phasenweise war die Partie auch ausgeglichen gewesen, aber zusammengefasst konnten wir uns letztendlich dank einer starken und kämpferischen Leistung mit den nächsten drei Punkten belohnen. Sechs Punkte aus zwei Spielen macht mich als Trainer natürlich überglücklich. Jetzt wollen wir schon gleich am Sonntag in einer Woche nachlegen – und das überaus schwere Heimspiel und Derby gegen den VfL Trier mit aller Macht gewinnen“, betont Zwote-Trainer Steffen Hilmer, dessen Team nun mit neun Punkten Platz acht der Kreisliga-A Trier/Saarburg markiert. AM

Samstag, 24 September 2022 00:20

Heimspiel gegen SG Ellscheid abgesagt

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Das für den heutigen Samstag um 17:30 Uhr angesetzte Heimspiel gegen die SG Ellscheid wurde kurzfristig abgesagt. Grund ist ein personeller Engpass auf Seiten des Gegners – der infolgedessen nicht antreten kann. Ein Nachholtermin wird es nicht geben – dass Spiel wird zu Gunsten der Tarforster gewertet. Somit geht es für den FSV erst am Samstag in einer Woche weiter (01. Oktober) – wenn man um 16:00 Uhr beim FV Morbach gastiert.

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Oft wird geschwiegen – verstummt, unter den Teppich gekehrt. In jedem Alter – in jeder Sportart, bei jedem Geschlecht. Sexualisierte Gewalt im Sport ist auch heute noch meist ein Tabu-Thema. Das Image einiger Sportvereine – oder diverser Personen, möchte man oftmals schützen. Eine psychologische Belastung für die Betroffenen – denen man mehr als nur zuhören muss.

 Doch wo fängt sexualisierte Gewalt im Sport überhaupt an – wo hört sie auf? Eine Frage – die schon bei einer vermeintlich „harmlosen“ Bemerkung ihren Anfang findet. Ein Thema mit einem riesigen Spektrum – das dringend näher beleuchtet werden muss. Sexualisierte Gewalt beginnt bereits mit Blicken – Gesten, Worten oder Bildern mit sexuellem Inhalt, nicht erst durch ungewollte körperliche Annäherung, wie oft in der Gesellschaft angenommen.

whatsapp image 2022 01 20 at 13 49 01Leonie und Jonas haben sich diesem sehr schwierigen Thema zugewandt. Kennengelernt haben sich beide in ihrem Studium in Landau – wo sie nun auch gemeinsam eine Masterarbeit im Bereich Psychologie zum Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ initiiert haben. Eine Arbeit, die Respekt und Mut fordert.

„Wir haben uns bewusst für dieses Thema entschieden – weil es aktueller denn je ist. In allen Sportarten – in allen Altersklassen, ganz egal welches Geschlecht. Es ist ein sehr sensibles Thema – mit dem wir Menschen erreichen wollen, um aufzuklären, zu beraten und zu sensibilisieren. Wir wollen mit dieser Studie Betroffenen eine Stimme geben und in der Öffentlichkeit ein Ausrufezeichen setzen – um letztendlich die Tabuisierung für dieses Thema zu brechen“, betonen die beiden angehenden Psychologen.passfoto jonas r

Leonie ist leidenschaftliche Reiterin. Die gebürtige Mannheimerin wurde genau in diesem Kontext mit dem Thema ihrer künftigen Studie konfrontiert, wie die 24-Jährige erzählt: „In den sozialen Medien habe ich auf einer Seite, die sich primär mit Reitsport beschäftigt, eine Themenwoche gesehen, bei der es um sexualisierte Gewalt im Reitsport ging. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass es auch dort so präsent ist. Daraufhin habe ich mich intensiver mit der Thematik der sexualisierten Gewalt im Sport auseinandergesetzt und festgestellt, dass es – insbesondere im Breitensport, dem so viele Menschen nachgehen – noch viel zu wenige wissenschaftliche Studien gibt. Als ich Jonas davon erzählte, war er sofort überzeugt und wir starteten eine gemeinsame Studie zu diesem höchst relevanten Thema – in der wir nun Menschen suchen, die entweder selbst betroffen sind oder Zeuge einer solchen Situation wurden.“

Ergebnisse einer der wenigen vorhandenen Studien zeigen – dass mehr als ein Drittel der befragten Sportlerinnen und Sportler von einer Form von Sexualisierter Gewalt betroffen sind (Rulofs et al., 2019). Das wichtigste Ziel des Projekts ist es daher – zukünftig einen besseren Schutz von Sportlerinnen und Sportlern möglich zu machen. Dies möchten beide nun unter anderem im Rahmen von Empfehlungen für Präventionsprogramme umsetzen.

„Unsere Studie #ichSchweiGenicht richtet sich an alle Personen jeglichen Geschlechts – die von einer Form von sexualisierter Gewalt im Sportkontext (egal ob Hobby-, Schul- oder Leistungssport) direkt betroffen waren oder noch immer sind“, unterstreicht Jonas und setzt nach: „Auch können andere Personen – die Sexualisierte Gewalt als Zeugen mitbekommen haben, an der Studie teilnehmen.“ Die Befragung selbst dauert circa 20 – 30 Minuten.

Wichtig: „Wir wollen mit dieser Studie niemanden – sei es der Verein, Spieler, Trainer, Verbände oder sonstige Personen, an den Pranger stellen. Die Teilnahme an der Studie verläuft komplett anonym, ebenso sind keine Rückschlüsse auf Vereine/Verbände oder Einzelpersonen möglich. Wir wollen einfach wachrütteln, damit man in Zukunft besser damit umgeht, gegensteuert und hilft.“

Nicht wegschauen – die Stimme erheben, eingreifen, helfen, schützen. Dieses Ziel verfolgen die beiden in ihrer Studie – die aktuell läuft und auch noch dringend Menschen sucht, die mit diesem Thema schon konfrontiert wurden oder noch immer werden. Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 16 Jahre.

Sexualisierte Gewalt im Sport. Ein Tabu – eine Straftat und eine Schädigung der Psyche. Betroffenen helfen. Ein Zeichen setzen. Schutz für Kinder – für Erwachsene, in allen Sparten des Sports, wachrütteln, Maßnahmen ergreifen und die gedankliche Tür nicht hinter sich verschließen – denn am Ende leiden die Betroffenen, meist ein Leben lang. AM


 Link - Umfrage BetroffeneBarcode 1 Sex


Link - Umfrage Zeugen

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Homepage der Studie

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Bild: Vorstand von links nach rechts: Bernd Willems (2. Vorsitzender), Dominik Lay (Finanzverwalter), Dirk Kasel (Beisitzer Finanzen), Norbert Etringer (Sportlicher Leiter), Werner Gorges (1. Vorsitzender)

Werner Gorges, 1. Vorsitzender des FSV Trier-Tarforst e.V., hatte zur Mitgliederversammlung samt Vorstandsneuwahlen in die Badmintonhalle des Sportzentrum Tarforst geladen!

Nach den einleitenden Grußworten von FSV-Schiedsrichter und Vizepräsident für sozial- und gesellschaftliche Aufgaben des Fußballverband Rheinland, Arianit Besiri, fuhr Werner Gorges mit dem Vorstandsbericht fort. Neben den bestehenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen wurden das soziale Engagement des Vereins, unter anderem im Rahmen des Projektes „Sport mit Flüchtlingskindern“ (Stützpunktverein Integration durch Sport) oder des Projektes „Für ein buntes Miteinander“, hervorgehoben.

Darüber hinaus hat der Verein in der abgelaufenen Periode weiter in die Digitalisierung und die Optimierung der Infrastruktur des Vereins investiert. Neben der Fertigstellung des neuen Kunstrasen-Kleinspielfelds (30m x 40m) wurde ein Lieferanten- und Notausgang bei der angeschlossen Gastronomie gebaut, Fenster erneuert und dem Eingangsbereich des Sportzentrums sowie dem Terrassenbereich wurde ein neuer Anstrich verpasst.

Ein großer Dank gilt außerdem der Stadt Trier, der nach 14 Jahren extremer Belastung die Sanierung des Kunstrasenplatzes ermöglicht hat. Für das Jahr 2023 sind weitere Investitionen geplant. Neben potenziellen energiesparenden Maßnahmen wird der Verein drei Tennis-Hallenplätze sowie die Tennis-Außenplätze sanieren. Auch hier steht Nachhaltigkeit an erster Stelle – für die Außenplätze wird zukünftig kein Wasser mehr benötigt.

Dank dem weiterhin großen Engagement der Mitarbeiter*innen, Übungsleiter*innen konnte die Mitgliederzahl nach dem Corona-bedingten Rückgang wieder auf rund 1.590 Mitglieder gesteigert werden. Besonders erfreulich ist hierbei der Zuwachs in der Abteilung Tennis sowie bei den neu gegründeten Abteilungen Kinderrugby und Flag Football.

Der FSV Tarforst blickt sportlich auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Neben den starken Platzierungen in der Abteilung Fußball konnte die 1. Mannschaft der Abteilung Badminton souverän die Klasse in der Oberliga Südwest halten und im Jugendbereich einige Erfolge feiern. Konstantin Kaprov ist sogar bei der U15-Europameisterschaft auf Ibiza für Deutschland aktiv. Ebenso erfolgreich war die abgelaufene Medenrunde in der Abteilung Tennis, bei der man im Herrenbereich in diesem Jahr eine Spielgemeinschaft mit dem Trimmelter SV bildetet und mit vier Mannschaften an den Start ging. Erfreulich ist zudem, dass viele Kinder sehr viel Spaß in ihrer ersten Medenrunde hatten.

Weiter am Wachsen ist der Bereich Reha- und Gesundheitssport. Aktuell bietet der Verein wöchentlich mehr als 10 Rehasport-Kurse an. Auch im Schuljahr 2022-2023 ist der Verein wieder in mehr als 40 Wochenstunden in umliegenden Grundschulen aktiv.

Der Jahresabschluss für das Jahr 2021 sowie die finanzielle Situation stellen sich insgesamt als positiv dar. Die Finanzierung des vereinseigenen neuen Kleinspielfelds erfolgte fast ausschließlich über Spenden. Es musste allerdings zur Restfinanzierung ein Darlehen aufgenommen werden. Durch eine positive Entwicklung, keine Corona-Einschränkungen in der zweiten Jahreshälfte sowie einigen Sondereffekten wie zum Beispiel die angeführte Spendenaktion konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr bei relativ konstanten Kosten gesteigert werden.

Mit Blick auf das aktuelle sowie auf das kommende Jahr ist festzustellen, dass vor allem die Kostenseite deutlich steigen wird. Dies macht sich in allen Bereichen, nicht zuletzt bei den stark steigenden Energiekosten, bemerkbar und wird unseren Verein wieder vor Herausforderungen stellen.

Sehr positiv wirken sich aktuell schon die Entscheidungen der vergangenen Jahre im Energiesektor aus -komplette Anlage umgestellt auf LED-Beleuchtung und das BHKW sowie die Photovoltaik Anlage.
Im Anschluss folgten kleinere Satzungsänderungen die Ehrung langjährige Vereinsmitglieder (Jubiläum 25 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre, 50 Jahre). Hierzu erfolgt ein separater Bericht!

Abschließend fanden Neuwahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer für die kommende Periode an. Versammlungsleiter Block lobte vor den Wahlen die herausragende Arbeit des Vorstandes in den letzten Jahren in allen Bereichen. „Der Verein ist für die Stadt Trier und insbesondere die Höhenstadtteile ein wichtiger sozialer und wirtschaftlicher Faktor,“ so Block. Bei den Wahlen wurden Werner Gorges (1. Vorsitzender), Bernd Willem (2. Vorsitzender), Norbert Etringer (Sportlicher Leiter), Dominik Lay (Finanzverwalter) und Dirk Kasel (Beisitzer Finanzen) für die nächsten drei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Fritz Probson und Stephan Fox werden das Amt der Kassenprüfer weiterhin begleiten.

Der FSV Tarforst dankt allen Mitgliedern, Mitarbeiter*innen, Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Helfer*innen, Gönnern, Fördernden, Werbepartner und Sponsoren sowie den Vorstandskollegen und Abteilungen für die geleistete Solidarität und das hohe Engagement in einer immer noch sehr herausfordernden Zeit!

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Die kleine Serie von zuletzt drei Siegen in Folge ist gerissen – und die Auswärts-Flaute wieder in aller Munde. In Salmrohr war für die Trierer Höhenkicker nach einem 1:4 Endstation. „Eine ganz schlechte Leistung meiner Mannschaft“, blickt Chef-Trainer Holger Lemke ungern zurück, der mit seinem Team bereits schon am Samstag eine Wiedergutmachung anpeilt, wenn man um 17:30 Uhr in einem Heimspiel die SG Ellscheid empfängt.

Die Köpfe seiner Spieler nun wieder frei bekommen – ist nun die Aufgabe von Holger Lemke, ehe es sein Team gegen Ellscheid wieder glattbügeln möchte. „Das wird nicht einfach sein. Diese Niederlage in Salmrohr sitzt noch ziemlich tief. Ich weiß das meine Jungs Niederlagen gut wegstecken können – doch nach solch einem Auftritt bedarf es immer ein wenig mehr Zeit“, schiebt der Ex-Profi nach. Gegen die Elf vom Pulvermaar soll es zumindest vor eigener Kulisse wieder einen Sieg hageln. Zuhause sind die Trierer Höhenkicker nämlich weiterhin ungeschlagen und möchten diesen Status schließlich auch gegen eine bisher schwächelnde Ellscheider Mannschaft nahtlos ausbauen. Ellscheid selbst rangiert als Vorletzter der Tabelle ziemlich unzufrieden mit erst einem Punkt auf dem Konto. Eine schmerzhafte Fluktuation im Sommer – hat Ellscheid nicht nur wichtige Stützen verloren, sondern auch mit Jan Diederichs einen neuen Trainer seit Sommer an der Seitenlinie, der mit seinem Team wohl auch in dieser Saison um den Klassenverbleib kämpfen wird. Schon im Vorjahr sprang Ellscheid als Drittletzter dem Abstieg noch gerade so vom Tellerrand. Heuer sieht es nicht anders aus – und dürfte sogar noch ein Level schwerer werden, da nun auch noch wichtige Säulen im Team fehlen. Viele Neue – aus der eigenen Jugend und aus dem Nachwuchstopf der Region, sollen es nun richten, wenn möglich und sofern Fortuna will, schon am kommenden Samstag bei heimstarken Tarforstern. Ein Blick auf die Gesamtbilanz lässt Ellscheid aber auch am besten bleiben – denn auch dort haben die Trierer Höhenkicker mit schon sieben Siegen die Nase klar vorn. Neben zwei Siegen für Ellscheid – notiert die gemeinsame Vita zudem zwei Unentschieden.

Der FSV richtet sich somit für Samstag die Favoritenkrone – weiß aber auch, dass gerade Teams aus der unteren Tabellenhälfte nur schwer zu knacken sind. „Wichtig ist das wir Ellscheid nicht auf die leichte Schulter nehmen und unser Spiel konzentriert aufziehen. Ellscheid selbst ist kein Topteam – steht aber praktisch mit dem Rücken zur Wand. In solch einer Phase ist jedes Team gefährlich. Von daher dürfen wir diese Mannschaft keineswegs unterschätzen – wollen im Gegenzug aber mit aller Macht zuhause weiterhin ungeschlagen bleiben. Gerade nach der bitteren Niederlage in Salmrohr erwarte ich von meinen Jungs eine deutliche Reaktion. Gegen Ellscheid nehmen wir uns den Dreier mit allen Mitteln. Ich erwarte Kampf – Leidenschaft und höchste Konzentration“, betont Lemke kämpferisch, der gegen Ellscheid mit Sebastian Schmitt, Maximilian Hoffmann, Elias Heitkötter, Noah Schuch mit mit Johannes München auf fünf Spieler verzichten muss. AM


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